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„Vom ersten Rennen an Teil des Teams.“
Für Robin Sieweke ist die Saison 2026 gleich in mehrfacher Hinsicht ein Neuanfang: erstes Jahr in der InWiTo Racing Series, erstes Jahr im KTC Speed Racing Team – und direkt mittendrin im intensiven Team- und Renngeschehen einer der kompetitivsten Leihkart-Serien. Trotz der vielen neuen Eindrücke findet der Rookie schnell seinen Rhythmus und zeigt bereits in den ersten Rennen konstante Leistungen. Im Gespräch mit I.R.S. spricht er über seinen Einstieg, die Lernkurve zwischen Werther und Kerpen und darüber, warum der Teamgedanke für ihn der wichtigste Erfolgsfaktor ist.
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I.R.S.: Robin, du gibst in dieser Saison dein Debüt sowohl in der InWiTo Racing Series als auch beim KTC Speed Racing Team. Mit welchen Erwartungen bist du in die Saison gestartet, und wie unterscheiden sich diese von deinen bisherigen Erfahrungen?

Robin Sieweke: Ja, dieses Jahr ist mein erstes Jahr in der Serie. Zuvor war ich eher hobbymäßig mit Freunden Kart fahren und habe dabei immer versucht, mich Schritt für Schritt zu verbessern und meine Linie zu optimieren. Der große Unterschied ist jetzt, dass ich in jeder Runde versuche, wirklich das Maximum herauszuholen. Auch das Fahren im Team, inklusive Boxenstopps und Strategie, war für mich komplett neu.

I.R.S.: Bevor du selbst Teil der InWiTo Racing Series geworden bist: Was hast du über die Serie gehört?

Robin Sieweke: Ich habe viel von meinen beiden Teamkollegen gehört, vor allem dass sie mit großer Begeisterung dabei sind und es sehr viel Spaß macht. Besonders das taktische Fahren und die Boxenstopps wurden mir im Vorfeld oft beschrieben.

I.R.S.: Wie schnell konntest du dich beim KTC Speed Racing Team einleben?

Robin Sieweke: Sehr schnell. Ich hatte von der ersten Minute an das Gefühl, wirklich Teil des Teams zu sein. Beide Teamkollegen stehen mir bei jeder Frage zur Seite und haben mir den Einstieg extrem erleichtert. Vor allem Kai hat mir im Rennen sehr geholfen und mich gut durch die Abläufe geführt.

I.R.S.: Wie wohl fühlst du dich mittlerweile in der InWiTo Racing Series?

Robin Sieweke: Sehr wohl. Alle sind super freundlich und auch auf der Strecke wird sehr fair miteinander umgegangen, selbst wenn es mal enger wird.

I.R.S.: Wie bewertest du deine ersten beiden Rennwochenenden in Werther und Kerpen?

Robin Sieweke: In Werther war alles noch neu für mich, da war meine Leistung insgesamt ordentlich, auch wenn ich mich erst zurechtfinden musste. In Kerpen konnte ich dann schon mehr Erfahrungen sammeln und bin deutlich konstanter gefahren. Besonders positiv bleibt mir der 7. Platz aus dem ersten Rennen in Erinnerung. Außerdem funktioniert unser Team einfach richtig gut zusammen, das macht sehr viel Spaß.

I.R.S.: Gab es Situationen, aus denen du besonders viel gelernt hast?

Robin Sieweke: Ja, definitiv. Vor allem bei Überholmanövern habe ich gemerkt, dass ich noch an meinem Timing arbeiten kann – sowohl beim Angriff als auch beim Verteidigen.

I.R.S.: Was war bislang die größte Herausforderung für dich?

Robin Sieweke: Den Überblick im Rennen zu behalten und dabei alle Abläufe, besonders die Boxenstopps, im Kopf zu haben. Das war am Anfang die größte Umstellung.

I.R.S.: Wie schätzt du das Niveau der InWiTo Racing Series ein?

Robin Sieweke: Ich würde sagen, das Niveau ist schon ziemlich hoch. Was mich überrascht hat, ist, wie viel organisatorisch und strukturell rund um die Rennen passiert – das war mir in dieser Form vorher nicht bewusst.

I.R.S.: In welchen Bereichen hast du dich bisher am meisten weiterentwickelt?

Robin Sieweke: Vor allem in der Konstanz im Rennen. Ich fahre deutlich entspannter als noch beim ersten Einsatz. Jetzt möchte ich noch an meinen Qualifying-Runden arbeiten, um eine bessere Ausgangsposition fürs Team zu erreichen.

I.R.S.: Welche Ziele hast du für den weiteren Saisonverlauf?

Robin Sieweke: Ich möchte mich weiter nach vorne arbeiten und vielleicht auch gemeinsam mit dem Team ein Podium erreichen.

Redaktionsschluss

Robin Sieweke zeigt in seiner ersten Saison eine Entwicklung, die typisch für ambitionierte Neueinsteiger ist: schnelle Anpassung, steigende Konstanz und wachsendes Verständnis für Strategie und Teamarbeit. Während die reine Rennpace bereits konkurrenzfähig wirkt, liegt das größte Potenzial weiterhin im Qualifying und in der Routine der Abläufe. Besonders auffällig ist jedoch, wie selbstverständlich er sich bereits in das KTC Speed Racing Team integriert hat. Sollte diese Entwicklung so weitergehen, ist der erste Podiumsplatz in der InWiTo Racing Series keine Frage des „Ob“, sondern eher des „Wann“.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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