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„Titel verteidigen ist immer ein Ansporn“

Als Titelverteidiger startet Danilo Stahlmann mit Team effect in die neue Saison der InWiTo Racing Series. Trotz des Sieges beim Saisonauftakt liegt das Team aktuell „nur“ auf Platz fünf der Meisterschaft. Im Gespräch mit I.R.S. spricht Stahlmann über die Bedeutung von Teamarbeit, strategische Entscheidungen in Langstreckenrennen und die hohen Erwartungen, die ein Champion mit sich bringt.

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Danilo, euer Team hat das Auftaktrennen gewonnen. Wie habt ihr dieses Rennen erlebt und was war aus deiner Sicht entscheidend für den Sieg?
Danilo Stahlmann: Abgesehen von ein paar kleineren Ausnahmen lief das Rennen sehr fair. Entscheidend bleibt für mich aber der Unterschied zwischen den Karts – es ist ein kleines Glücksspiel, ob man gewinnt oder verliert.

Trotz des Sieges steht ihr aktuell „nur“ auf Platz fünf der Meisterschaft. Welche Lehren habt ihr aus dem ersten Rennwochenende gezogen?
Danilo Stahlmann: Im Qualifying hatten wir leider Pech mit den Karts, und unser dritter Fahrer konnte bei der Siegerehrung nicht teilnehmen, was uns nochmal fünf Punkte gekostet hat. Im Großen und Ganzen haben wir unser Bestes gegeben und werden das auch weiterhin so fortführen.

Nach dem Titelgewinn im letzten Jahr geht ihr als eines der Topteams in die Saison. Spürt ihr dadurch mehr Druck oder eher Motivation?
Danilo Stahlmann: Für uns ist es eher ein Ansporn, den Titel zu verteidigen. Natürlich bringt das immer etwas Druck mit sich, aber es motiviert auch zusätzlich.

Du teilst dir das Cockpit mit Kai Möbius und Lucas Böke. Wie habt ihr die Rollen innerhalb des Teams aufgeteilt?
Danilo Stahlmann: Jeder von uns gibt sein Bestes. Durch gut geplante Boxenstopps können wir uns voll auf das Fahren konzentrieren. Mehr kann man nicht machen, als auf ein gutes Kart zu hoffen.

Welche Rolle spielst du persönlich im strategischen Teil des Teams?
Danilo Stahlmann: Ich bin nicht in die Teamplanung im Vorfeld involviert. Während des Rennens überlegen wir gemeinsam, welche Optionen wir haben, um möglichst gut abzuschneiden.

Der Saisonauftakt war Indoor in Werther, die nächsten Rennen finden Outdoor statt. Wie verändert das die Anforderungen an euch als Fahrer?
Danilo Stahlmann: Jede Strecke ist eine eigene Herausforderung. Mit Werther hatten wir einen Heimvorteil, den wir jetzt verloren haben, daher wird es auf den nächsten Kursen sicher spannend.

Du bist schon länger in der Serie und konntest mehrfach Bestzeiten setzen. Wie hat sich das Niveau entwickelt?
Danilo Stahlmann: Das Niveau ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dadurch rücken die Spitzenteams wieder näher ans Mittelfeld heran.

Teams wie Phoenix RT, JPGDesign3D oder Höcker Racing Team gehören zu den stärksten. Wer sind eure größten Konkurrenten 2026?
Danilo Stahlmann: Alle drei Teams sind extrem schnell und können uns gefährlich werden. Trotzdem bleibe ich optimistisch.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart – geht ihr jetzt voll auf Titelverteidigung oder steht zunächst Konstanz im Vordergrund?
Danilo Stahlmann: Den Titel werden wir nicht kampflos hergeben. Gleichzeitig ist es wichtig, möglichst viele Punkte zu sammeln – das geht nur mit einer Mischung aus Konstanz und Geschwindigkeit.

Wenn wir am Ende der Saison wieder sprechen – was müsste passieren, damit du sagst: „Das war eine perfekte Saison“?
Danilo Stahlmann: Perfekt wird eine Saison nie zu 100 Prozent. Aber es wäre großartig, wenn wir eine spannende Saison erleben und am Ende erneut den Titel einfahren.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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