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Zurück auf Kurs: Skull Racing startet mit neuem Team in die Saison
Nach einem vielversprechenden Auftakt blickt Skull Racing optimistisch auf die kommende Saison der InWiTo Racing Series. Fahrer Raphael Lämmerzahl spricht über Teamdynamik, Lernprozesse und realistische Ziele im engen Mittelfeld der Liga.
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Der Saisonstart der InWiTo Racing Series markiert für viele Teams eine erste Standortbestimmung – so auch für Skull Racing. Mit einem neu formierten Fahrertrio rund um Raphael Lämmerzahl, Stefan Fischer und Miguel de Freitas ging das Team in das erste Rennen und konnte direkt ein positives Fazit ziehen.

„Persönlich bin ich mit unserem neu zusammengestellten Team und dem Ergebnis absolut zufrieden“, erklärt Lämmerzahl. Gleichzeitig habe das Auftaktrennen wichtige Erkenntnisse geliefert: Vor allem in der Kommunikation sieht er noch Verbesserungspotenzial. Fehlende Headsets hätten Abläufe erschwert und sogar zu Strafsekunden geführt – ein Problem, das das Team künftig gezielt angehen will.

Gerade in einer Serie mit unterschiedlichen Strecken und dichtem Teilnehmerfeld wird Konstanz zum entscheidenden Faktor. Lämmerzahl ist überzeugt, dass sich über die Saison hinweg zeigen wird, welche Teams sich flexibel auf neue Bedingungen einstellen können. „Am Ende zeigt sich, wer auf verschiedenen Strecken punkten kann.“ Gleichzeitig könnten genau diese wechselnden Anforderungen auch Außenseitern Chancen eröffnen – eine Rolle, in der sich Skull Racing durchaus sieht.

Die Historie des Teams spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Frühere Erfolge dienen als Motivation und Maßstab zugleich. Für Lämmerzahl ist klar: „Ich möchte dazu beitragen, Skull Racing wieder dorthin zu bringen, wo es einmal stand.“ Der Anspruch ist hoch, doch genau dieser Ehrgeiz prägt auch den Teamspirit.

Innerhalb des Fahrertrios scheint die Basis bereits gelegt. Die Zusammenarbeit funktioniere gut, auch wenn noch Luft nach oben bestehe. In einem Rennformat über rund zweieinhalb Stunden sind eingespielte Abläufe und klare Kommunikation essenziell – ebenso wie personelle Konstanz, die im Rennalltag jedoch nicht immer garantiert werden kann.

Ein Blick auf die kommenden Rennen zeigt: Mit Strecken wie Kerpen und Emsbüren warten neue Herausforderungen. Obwohl Lämmerzahl beide Kurse noch nicht kennt, stimmt ihn die Vergangenheit zuversichtlich. Bereits auf anderen Outdoor-Strecken habe das Team seine Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt.

Im Kampf um die Spitze erwartet er ein enges Duell, insbesondere mit den Top-Teams des Auftaktrennens. Dennoch richtet sich der Fokus bei Skull Racing zunächst nach innen. Nach der Neustrukturierung des Teams steht die Weiterentwicklung im Vordergrund.

Das formulierte Saisonziel ist bewusst realistisch, aber ambitioniert: eine einstellige Platzierung in der Gesamtwertung. „Alles darüber hinaus wäre ein Bonus“, so Lämmerzahl. Entscheidend sei, als Team zu funktionieren, kontinuierlich an den eigenen Schwächen zu arbeiten – und dabei die Freude am Rennsport nicht zu verlieren.

Dieser Ansatz spiegelt sich auch im Teamgefüge wider. Hohe Motivation und ein gemeinsamer Leistungsanspruch bilden die Grundlage für den starken Teamspirit, der Skull Racing durch die Saison tragen soll. Nach dem gelungenen Auftakt scheint klar: Der Weg stimmt – nun geht es darum, ihn konsequent weiterzugehen.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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