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Nelson Dias im Interview: Zwei Podiumsplätze als Lohn für den langen Atem von Porschwe Racing

Familie, Teamgeist und der Spaß am Motorsport: Porschwe Racing blickt auf einen versöhnlichen Saisonabschluss in der InWiTo Racing Series 2026 zurück. Mit zwei Podiumsplätzen in den letzten beiden Rennen setzte das Team ein sportliches Ausrufezeichen. Nelson Dias spricht über die Erfolge seiner Mannschaft, schwierige Momente, den Zusammenhalt mit seinen Teamkollegen und die Ziele für 2027.

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Die Saison 2026 hielt für Porschwe Racing zum Ende hin noch zwei besondere Momente bereit. Beim Rennen in Emsbüren sicherte sich das Team mit Platz zwei den ersten Podiumserfolg seit längerer Zeit. Nelson Dias konnte diesmal selbst nicht dabei sein, freute sich aus der Ferne aber umso mehr über das Ergebnis seiner Mannschaft.

„Ich habe mich sehr für meine beiden Teamkollegen gefreut und bin dankbar für das Glück, einen so schnellen Ersatzfahrer zu haben“, erzählt Nelson über den Erfolg in Emsbüren.

Auch beim Saisonfinale in Essen bewies Porschwe Racing seine Konkurrenzfähigkeit. Obwohl Mans Peterson diesmal fehlte, gelang erneut der Sprung auf das Podium. Für Nelson wurde das Rennen zu einem echten Nervenspiel: Bis zum Schluss blieb die Frage, ob der Vorsprung trotz einer Strafe für Platz drei reichen würde.

„Ich habe bis zum Ende des Rennens gezittert, dass der Vorsprung reicht, um trotz Strafe P3 zu halten. Toni Fernandes hat bei seinem letzten Rennen einen perfekten Job abgeliefert“, blickt Nelson zurück.

Zwei Podiumsplätze in Folge – ein Ergebnis, mit dem vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen war und das für das gesamte Team einen besonderen Stellenwert besitzt.

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Ein langer Weg zurück nach vorne

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Wer Porschwe Racing schon länger verfolgt, weiß, dass nicht immer alles nach Plan lief. In den vergangenen Jahren gab es Rennen, die vielversprechend begannen, am Ende aber dennoch nur mit einem Platz im Mittelfeld oder einem schlechteren Ergebnis endeten.

Für Nelson machen gerade diese Erfahrungen die jüngsten Erfolge besonders wertvoll. Denn im Kartsport muss vieles zusammenpassen: das Material, die Rennsituation, die eigene Leistung und das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft.

„Wir hatten schon Rennen, die anfangs vielversprechend waren und zum Schluss doch nur im Mittelfeld oder schlechter ausgingen. Es muss halt so einiges zusammenpassen. Die letzten beiden Rennen sind schon ein Highlight“, fasst er die Bedeutung der beiden Podiumsplätze zusammen.

Die Ergebnisse in Emsbüren und Essen sind damit mehr als zwei gute Platzierungen. Sie zeigen, dass Porschwe Racing auch nach schwierigen Phasen wieder in der Lage ist, vorne mitzumischen.

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Wenn das Kart passt, macht Überholen richtig Spaß

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Natürlich bestand die Saison 2026 nicht nur aus erfreulichen Ergebnissen. Auf die Frage nach seinen persönlichen Highlights muss Nelson nicht lange überlegen. Für ihn steht vor allem eines im Mittelpunkt: ein konkurrenzfähiges Kart, mit dem Überholmanöver möglich sind und man sich auf der Strecke nach vorne arbeiten kann.

„Meine Highlights waren immer, wenn ich ein gutes Kart hatte und Überholen möglich war. Macht deutlich mehr Spaß, als mit einer Gurke rumzueiern“, sagt er mit seinem gewohnt direkten Humor.

Dass es auch anders laufen kann, erlebte er auf der Michael-Schumacher-Outdoorstrecke in Kerpen. Der Start mit einem aus seiner Sicht völlig unterlegenen Kart wurde zu seinem persönlichen Tiefpunkt der Saison.

„Nach drei Runden von allen vernascht und als Letzter dem Feld hinterherzugurken. Da kannst du dich über den Pflichtwechsel freuen“, erinnert sich Nelson augenzwinkernd an die Situation.

Solche Rennen gehören zum Motorsport dazu. Sie zeigen aber auch, wie stark die Möglichkeiten eines Fahrers vom jeweiligen Material abhängen – und wie wichtig es ist, aus schwierigen Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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Mehr als ein Rennteam: Zusammenhalt wie in einer Familie

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Bei aller Bedeutung von Platzierungen und Rundenzeiten ist für Nelson klar, was Porschwe Racing im Kern ausmacht. Die Zusammenarbeit mit Mans Peterson und Toni Sousa Fernandes geht für ihn weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus.

„Meine Teamkollegen sind wie Familie. Egal, was war, jeder ist für den anderen da“, beschreibt Nelson den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

Der Spaß steht für ihn an erster Stelle, gefolgt von einer guten gemeinsamen Zeit und dem sportlichen Wettbewerb. Genau diese Mischung scheint auch ein wichtiger Bestandteil der jüngsten Erfolge zu sein. Denn ein starkes Team zeichnet sich nicht allein durch schnelle Runden aus, sondern auch dadurch, dass es in schwierigen Phasen zusammenhält und gemeinsame Erfolge umso mehr genießen kann.

Für 2027 wünscht sich Nelson deshalb vor allem, dass diese positive Atmosphäre erhalten bleibt und Porschwe Racing sportlich an die jüngsten Ergebnisse anknüpfen kann.

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Die Vorbereitung auf 2027 beginnt jetzt

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Trotz der positiven Eindrücke sieht Nelson auch Bereiche, in denen er sich und das Team weiterentwickeln möchte. Für ihn sind insbesondere mehr Trainingszeit und eine bessere körperliche Fitness entscheidende Faktoren, um in der InWiTo Racing Series künftig noch konkurrenzfähiger aufzutreten.

Die Serie entwickelt sich stetig weiter. Unterschiedliche Strecken, wechselnde Kartcharakteristiken und ein enges Teilnehmerfeld stellen die Fahrer immer wieder vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger wird es sein, sich gezielt auf die kommenden Rennen vorzubereiten und die eigenen Möglichkeiten bestmöglich auszuschöpfen.

Mit Blick auf die neue Saison hat Nelson dabei klare Vorstellungen. Ein erster Platz in der Qualifikation und ein weiterer Podestplatz gehören zu seinen Zielen. Ambitioniert, aber keineswegs unrealistisch – schließlich hat Porschwe Racing 2026 bereits gezeigt, dass die Mannschaft ganz vorne mitfahren kann.

Besonders spannend dürfte auch die Premiere auf der Indoorstrecke des Michael-Schumacher-Kart- und Event-Centers in Kerpen werden. Welche Chancen sich dort bieten, wird sich erst auf der Strecke zeigen. Die Vorfreude auf neue Herausforderungen ist jedenfalls vorhanden.

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Positive Erwartungen und ein klares Ziel

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Mit positiven Erwartungen blickt Nelson Dias auf die Saison 2027. Für ihn soll der Charakter des Teams auch künftig erhalten bleiben: gemeinsam Spaß haben, als Mannschaft auftreten und gleichzeitig alles für eine gute Platzierung geben.

Sein Wunsch für das kommende Rennjahr lässt dabei keinen Zweifel daran, dass der sportliche Ehrgeiz trotz aller Lockerheit vorhanden ist. Porschwe Racing möchte an die Erfolge der vergangenen Rennen anknüpfen, weitere Podiumsplätze sammeln und sich vielleicht sogar noch einen Schritt weiter nach vorne arbeiten.

Und ein Ziel formuliert Nelson mit einem Augenzwinkern besonders deutlich: „Spaß im Vordergrund, alles für eine gute Platzierung geben. Niemals P16“

Ein Satz, der gut zu ihm und zur Mannschaft passt: mit Freude am Motorsport, einem starken Zusammenhalt und dem nötigen Ehrgeiz in die nächste Saison starten.

Nach zwei Podiumsplätzen zum Abschluss der Saison 2026 hat Porschwe Racing allen Grund, optimistisch nach vorne zu blicken. Die Basis stimmt, der Teamgeist ist intakt und die Motivation für 2027 ist da. Jetzt gilt es, weiter hart zu arbeiten, das Material optimal zu nutzen und die nächsten Chancen konsequent zu ergreifen.

© InWiTo-Racing Series 2009–2026

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