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Nelson Dias: Durchwachsener Start, klare Ansage: Porschwe Racing setzt auf Erfahrung und Zusammenhalt.
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Der Auftakt der InWiTo Racing Series 2026 lief für Nelson Dias und Porschwe Racing alles andere als nach Plan. Vor allem das Qualifying in Werther entpuppte sich als Stolperstein. „Das Feld ist extrem eng und die Karts unterscheiden sich stark – da wird es schnell schwierig“, analysiert Dias nüchtern. Klare Baustellen sieht er dennoch im eigenen Team: mehr Ruhe, weniger Fehler, smarteres Racing.

Mit dem Wechsel auf die Outdoor-Strecken in Kerpen und Emsbüren wartet direkt die nächste Herausforderung – nicht nur sportlich. Terminkonflikte erschweren die Planung, zumindest ein Start in Kerpen steht noch auf der Kippe. „Überholen ist dort ohnehin schwierig“, sagt Dias, während Emsbüren für ihn komplettes Neuland ist.

Trotz aller Unwägbarkeiten bleibt eine Konstante: das Teamgefüge. Gemeinsam mit Mans Petterson und Toni Sousa Fernandes bildet Dias ein eingespieltes Trio, das sich blind versteht. Große Worte braucht es dafür nicht – der Zusammenhalt ist spürbar und könnte sich im Saisonverlauf noch als entscheidender Faktor erweisen.

Mit über 40 Rennen Erfahrung gehört Dias zu den Routiniers im Feld – doch Geschwindigkeit lässt sich dadurch nicht automatisch erkaufen. „Erfahrung macht dich nicht schneller“, stellt er klar. „Aber du lernst, andere besser zu lesen.“ Ein feiner, oft unterschätzter Vorteil im engen Wettbewerb der Serie.

Seine motorsportliche Reise ist eng mit Teamkollege Petterson verknüpft – eine Verbindung, die bis zu früheren Stationen zurückreicht. Kontinuität, die Vertrauen schafft und in kritischen Rennphasen den Unterschied machen kann.

Und was braucht es, um über 2,5 Stunden konkurrenzfähig zu bleiben? Dias antwortet trocken und mit einem Augenzwinkern: „Einen Döner vor dem Rennen.“ Hinter dem Humor steckt jedoch eine Wahrheit: Wer konstant liefern will, muss physisch und mental stabil bleiben.

Einen besonderen Moment seiner Karriere hat Dias bereits fest im Kopf: Platz zwei in Hagen – ein Podium, das er mit seinen Kindern teilen konnte. Emotion schlägt Ergebnisliste.

In einem Feld, das enger zusammengerückt ist als je zuvor, macht Dias keinen Hehl daraus, wen es zu schlagen gilt: Energyxracing.

Die eigenen Ziele bleiben dabei realistisch: „Ein Podium ist mit Glück drin – aber wir peilen eher Platz fünf bis zehn an.“

Am Ende ist es jedoch nicht nur der Wettbewerb, der Dias antreibt. Es ist die Mischung aus Racing, Teamgeist und gemeinsamen Erlebnissen. „Wir wollen einfach eine gute Zeit zusammen haben, Spaß haben – und unsere Kinder unterstützen.“

Eine einfache Motivation – und vielleicht genau die, die am längsten trägt.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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