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InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Auf dem Weg nach oben: KTC Speed Racing nimmt das Podium ins Visier
Ein emotionaler Saisonstart, klare Zielsetzungen und wachsendes Selbstvertrauen: KTC Speed Racing will in der InWiTo Racing Series den nächsten Schritt machen. Fahrer Kai Hohn spricht über Entwicklung, Teamstruktur und die Chancen einer unberechenbaren Saison.

Der Auftakt in die neue Saison der InWiTo Racing Series war für KTC Speed Racing gleich in mehrfacher Hinsicht besonders. Neben einem gelungenen sportlichen Einstieg sorgte vor allem die personelle Veränderung für Aufmerksamkeit: Mit Neuzugang Robin ging das Team erstmals in neuer Konstellation an den Start. Gleichzeitig hatte das Rennen auch eine emotionale Komponente, da es das letzte gemeinsame Rennen in Werther war. „Es war aufregend und emotional zugleich“, beschreibt Fahrer Kai Hohn die Eindrücke. Sportlich habe man sich jedoch schnell gefunden und ein starkes erstes Rennen abgeliefert.
Nach dem fünften Platz in der Gesamtwertung der Vorsaison ist die Zielsetzung klar, aber realistisch formuliert. Der Blick richtet sich nach vorne – mit einem konkreten Meilenstein: dem ersten Podiumsplatz. „Die Motivation, ganz oben zu stehen, ist immer da“, so Hohn. Gleichzeitig sei man sich der starken Konkurrenz bewusst, die insbesondere an der Spitze mit hoher Konstanz agiert.
Eine besondere Herausforderung stellt in dieser Saison der abwechslungsreiche Rennkalender dar. Mehrere Strecken sind für KTC Speed Racing noch unbekannt – ein Faktor, der sowohl Risiko als auch Chance zugleich ist. Entsprechend setzt das Team auf gezielte Vorbereitung: „Wir wollen vorher Rennluft schnuppern, um im Rennen in Bestform zu sein.“ Gerade auf neuen Strecken könnten sich Verschiebungen im Klassement ergeben, da nicht alle Teams auf Erfahrungswerte zurückgreifen können.
Die Leistungsdichte innerhalb der Serie bleibt hoch, auch wenn Hohn eine klare Struktur im Feld erkennt. Während sich an der Spitze etablierte Top-Teams positionieren, ist insbesondere das Verfolgerfeld hart umkämpft. Genau in diesem Bereich sieht sich auch KTC Speed Racing – mit dem klaren Ziel, den Abstand nach vorne weiter zu verkürzen.
Ein entscheidender Faktor für die positive Entwicklung des Teams liegt in der eigenen Lernkurve der vergangenen Jahre. Vom anfänglichen Respekt im Feld bis hin zu stabilen Ergebnissen hat sich KTC Speed Racing sowohl sportlich als auch organisatorisch deutlich weiterentwickelt. „Wir sind sicherer geworden“, erklärt Hohn. Klare Absprachen, strukturierte Abläufe und eine konstante Fahrweise hätten maßgeblich dazu beigetragen, sich im Feld zu etablieren.
Besonders im Langstreckenformat zeigt sich die Bedeutung dieser Faktoren. Teamarbeit und Strategie sind essenziell, Einzelaktionen haben keinen Platz. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, mögliche Rennszenarien im Vorfeld durchgespielt. Diese strukturierte Herangehensweise ermöglicht es dem Team, flexibel auf Rennsituationen zu reagieren.
Auch persönlich hat Hohn von dieser Entwicklung profitiert. Neue Strecken und ungewohnte Situationen hätten ihn immer wieder gefordert, gleichzeitig aber auch wachsen lassen. In Kombination mit zunehmender Routine sei es ihm gelungen, einen ruhigeren und konstanteren Fahrstil zu entwickeln – ein klarer Vorteil im Wettbewerb.
Mit Blick auf die kommenden Rennen erwartet Hohn eine weiterhin offene und spannende Saison. Gerade durch die unbekannten Strecken könnten sich neue Dynamiken ergeben, von denen auch KTC Speed Racing profitieren will.
Langfristig ist die Zielsetzung eindeutig: Der Schritt aufs Podium soll gelingen – zunächst in einzelnen Rennen, perspektivisch auch über eine gesamte Saison hinweg. Nach Platz fünf im Vorjahr scheint dieses Ziel greifbar. Die Richtung stimmt, das Potenzial ist vorhanden – nun gilt es, es auf der Strecke umzusetzen.
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