top of page

Philipp Grohmann: "Ich fand die InWiTo-Racing Series schon immer super..."

Nach einem schweren Unfall ist Philipp Grohmann nach langem Kampf wieder zurück im Kart. Es liegt noch ein langer weg vor Ihm, die kleinen Schritte und sein Ehrgeiz treiben ihn aber voran.  

IMG_0312_DxO.jpg

I.R.S.: Hallo Philipp, herzlich willkommen zurück in der InWiTo-Racing Series. Wir fühlst du dich nach dem ersten Saisonrennen für das M.A.W. Racing Team?

Philipp Grohmann: Hallo und Dankeschön. Super, ich freue mich echt das ich wieder Rennen fahren kann.

I.R.S.: Nach deinem schweren Unfall hast du dich langsam zurück gekämpft. Man konnte aber sehen, dass du noch nicht ganz rund laufen kannst. Geht die Reha noch weiter und wie wirkt sich das Ganze auf die Performance im Kart aus?

Philipp Grohmann: Die Physiotherapie wird mich noch lange Zeit im Alltag begleiten und das ist auch gut so, ohne würde das alles so nicht möglich sein. Von daher bin ich auch froh das ich überhaupt so weit gekommen bin, wenn auch mit Einschränkungen. Die Performance ist leider noch lange nicht auf demselben Niveau wie früher, das merke ich vor allem in der Fitness und dementsprechend auch in den Rundenzeiten.

I.R.S.: M.A.W. Racing Team ist nicht das DreamRacing OWL by M.A.W. mit denen du schon gemeinsam in der InWiTo fahren durftest. Die Qualität ist unbestritten im Team vorhanden. Worin unterscheiden sich beide Teams?

Philipp Grohmann: Die beiden Teams verbindet im Großen und Ganzen der Motorpark am Wiehen, -M.A.W. Das über 2-3 Jahre einige Fahrer dazu kommen und andere gehen ist denke ich ein ganz normaler Prozess.

I.R.S.: Nach dem ersten Saisonrennen steht M.A.W. Racing auf dem Gesamtplatz 6. das ist sicher nicht die Platzierung die sich das Team nach dem ersten Saisonrennen erhofft hat zumal die Kartbahn Werther in gewisser Weise auch die Heimstrecke des Teams ist. Wie geht Ihr die kommenden Rennen in Hagen und Essen an?

Philipp Grohmann: Nein, wir hatten uns wirklich eine andere Position erhofft, aber wie so oft, tut das Kartglück sein Übriges, ein kleiner Trost das die Rundenzeiten dennoch sehr gut waren. Das gibt Zuversicht auf die kommenden Rennen. Auf Hagen und Essen freue ich mich persönlich am meisten. Auf beiden Strecken konnte ich in der Vergangenheit schon einige Rennerfahrung und Pokale sammeln. Da im Ruhrgebiet hat bei mir damals alles angefangen mit dem Kartsport, noch mit dem LambdaRT. Zudem sind meine Teamkollegen eigentlich Outdoor Fahrer, in Hagen haben wir deshalb auch keine Angst vor Regen, im Gegenteil, Nasse Strecke sorgt immer für spannende Rennen.

I.R.S.: Wie ist es zu deinem Comeback in der InWiTo-Racing Series gekommen?

Philipp Grohmann: Ich fand die InWiTo-Racing Series schon immer super, dann kam Jannis Pape auf mich zu und nach ein paar Trainingssessions wo Jonas Oehler auch dabei war, stellte sich raus, das passt von den Rundenzeiten. Menschlich sowieso. Ich bin mehr oder weniger mit Jannis aufgewachsen und wir haben damals gemeinsam mit dem Kart-Slalom vom ADAC und dem Herforder Motorsportclub angefangen.

I.R.S.: Es ist ja alles sehr eng beieinander. Welche Teams siehst du als direkte Konkurrenten um Punkte und Plätze?

Philipp Grohmann: Na erstmal alle, es gibt viele Starke Fahrer im Feld. Die direkten Konkurrenten werden sich denke ich im zweiten Rennen herausstellen. Wenn man aber rein nach der Punktetabelle geht ist das ganz klar Porschwe Racing.

I.R.S.: In der Saison 2023 gab es zwei einzelne Stundenrennen in Hagen zum Trainieren. In dieser Saison gibt es das nicht. Viele Teams der InWiTo-Racing Series nehmen stattdessen am 18.05.2024 am InWiTo-Cup 2024 teil. Das 6 Stundenrennen mit InWiTo-Reglement. Ist die nicht Teilnahme von euch daran ein Nachteil gegenüber den teilnehmenden Teams?

Philipp Grohmann: Ein wenig vielleicht, aber man kann eben nicht immer alles mitfahren was angeboten wird. Wir werden wohl so nochmal trainieren.

I.R.S.: Beim Saisonstart gab es einige Überraschungen in der Tabelle, was war für dich die größte Überraschung?

Philipp Grohmann: Das Wild Boys Lünen Racing die schnellste Runde geholt hat, die müssen wohl ein Dream Team zusammengestellt haben.

I.R.S.: Von außen sah das Auftreten der M.A.W. Racing Team für außenstehende sehr harmonisch aus, sah es nur so aus oder ist es so?

Philipp Grohmann: Das ist in der Tat sehr harmonisch.

I.R.S.: Nun zu letzten Frage. Welches Team der InWiTo-Racing Series wird dieses Jahr alle überraschen und warum?

Philipp Grohmann: Niemand kann in die Zukunft sehen, das können wir wohl erst am Ende der Saison sagen.

bottom of page