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Elias Wolf: „Das offizielle Podium bleibt ganz klar unser Ziel“

Seit vier Saisons ist Elias Wolf Teil der InWiTo Racing Series. Nach zwölf Rennen blickt der Fahrer von Lightning Racing auf seine Entwicklung zurück, spricht über die Zusammenarbeit im Team und erklärt, warum ein Podiumsplatz in dieser Saison weiterhin das klare Ziel ist.

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Elias Wolf hat in seinen vier Saisons in der InWiTo Racing Series eine deutliche Entwicklung durchlaufen. Während er zu Beginn noch viel Erfahrung sammeln musste, geht der Fahrer heute deutlich ruhiger und abgeklärter in die Rennen. „Ich kenne die Strecken heute deutlich besser und bin ruhiger sowie erfahrener geworden“, erklärt Wolf. Dadurch könne er im Rennen bessere Entscheidungen treffen und seine Leistung konstanter abrufen.

Aktuell steht Lightning Racing auf dem zehnten Platz der Meisterschaft. Vor allem die neuen Strecken stellen das Team vor Herausforderungen. „Die neuen Strecken sind eine größere Herausforderung als erwartet“, sagt Wolf. Der Schlüssel für die kommenden Rennen liege deshalb darin, sich dort zu steigern und insgesamt schneller sowie konstanter zu werden.

Gleichberechtigte Zusammenarbeit im Team

Mit Marlon Brägas und Maximilian Grosch hat Wolf zwei Teamkollegen, die ähnlich viel Erfahrung in der Serie mitbringen. Eine feste Aufgabenverteilung gibt es deshalb nicht. „Jeder übernimmt die gleiche Verantwortung und bringt sich gleichermaßen ins Team ein“, beschreibt Wolf die Zusammenarbeit. Genau dieses Miteinander sei eine der besonderen Stärken des Teams.

Auch seine grundsätzlich hohe Wertschätzung für Teamarbeit hat sich in den vergangenen Rennen nicht verändert. Für Wolf steht fest: „Ohne ein starkes Team kann man auf Dauer keine guten Ergebnisse oder Positionen erreichen.“ Die jüngsten Erfahrungen hätten diese Einstellung vielmehr bestätigt.

Dabei bringt jeder der drei Fahrer seine eigenen Stärken ein. Brägas überzeugt Wolf zufolge vor allem mit seiner Konstanz und seiner kontinuierlichen Entwicklung. Grosch wiederum könne an manchen Tagen eine „außergewöhnlich starke Pace“ zeigen. Dass sich die unterschiedlichen Fahrstile ergänzen, sei allerdings nicht bewusst geplant, sondern eher zufällig entstanden.

Der Sieg in Hagen als Wendepunkt

Einen besonderen Moment in seiner bisherigen Laufbahn verbindet Wolf mit dem Rennen in Hagen. Dort gelang ihm ein Sieg, der für ihn weit mehr als nur ein gutes Ergebnis bedeutete. Zuvor hatte sich das Team meist im oberen bis mittleren Mittelfeld bewegt. Der Erfolg in Hagen zeigte Wolf, dass deutlich mehr möglich ist.

„Dieser Erfolg hat gezeigt, dass wir das Potenzial haben, ganz vorne mitzufahren, und war für mich der nächste Schritt als Rennfahrer“, blickt er zurück.

Ein offizielles Podium fehlt ihm trotz des bereits gefeierten Rennsieges bislang noch. Diese Statistik sieht Wolf allerdings nicht als Belastung, sondern vielmehr als zusätzliche Motivation. Gemeinsam mit dem Team weiß er, dass die nötige Geschwindigkeit vorhanden ist, wenn alles zusammenpasst. „Deshalb bleibt ein offizielles Podium in dieser Saison ganz klar unser Ziel.“

Enges Feld macht jedes Zehntel entscheidend

Wie wichtig eine starke Leistung über das gesamte Rennwochenende hinweg ist, zeigt die aktuelle Leistungsdichte in der InWiTo Racing Series. In Kerpen lagen im Qualifying zwischen dem ersten und dem zwölften Platz gerade einmal 0,9 Sekunden.

Wolf begrüßt das enge Feld grundsätzlich: „Ich finde es gut, dass das Feld aktuell so eng zusammenliegt.“ Für Lightning Racing bedeutet die Situation allerdings auch eine zusätzliche Herausforderung, denn gerade im Qualifying sieht er noch Verbesserungspotenzial. „Das Qualifying ist traditionell nicht unsere größte Stärke“, erklärt Wolf. Trotzdem wolle das Team weiterhin das Maximum herausholen.

Klare Ziele für die kommenden Jahre

Für die verbleibenden Rennen der Saison setzt sich Lightning Racing zunächst realistische Ziele. In Emsbüren soll ein Platz in den Top 10 erreicht werden. Beim Saisonfinale peilt das Team eine Platzierung im Mittelfeld an. Gelingt das und kann Lightning Racing die Saison insgesamt in den Top 10 beenden, wäre Wolf damit zufrieden.

Langfristig soll es jedoch weiter nach vorne gehen. In den kommenden zwei bis drei Jahren möchte sich Lightning Racing zunächst im oberen Mittelfeld etablieren und regelmäßig um Podiumsplätze kämpfen. Der ganz große Traum bleibt dabei unverändert: der Meistertitel.

„Der Meistertitel ist natürlich das langfristige Ziel – aber bis dahin wollen wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln“, fasst Wolf seine Perspektive zusammen.

Nach zwölf Rennen, einem wichtigen Sieg in Hagen und weiterhin großem Entwicklungspotenzial ist die Richtung damit klar. Lightning Racing will sich kontinuierlich verbessern – und Elias Wolf möchte aus dem bereits gezeigten Potenzial regelmäßig Spitzenresultate machen.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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