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David Dias: „Wir sind noch längst nicht am Limit.“
Energyxracing zählt in der Saison 2026 zu den positiven Überraschungen der InWiTo Racing Series. Nach den ersten beiden Rennen hat sich das Team im vorderen Mittelfeld etabliert und zeigt, dass noch weiteres Potenzial vorhanden ist. Im Interview spricht David Dias über seine persönliche Entwicklung, den gestiegenen Teamgeist, die neue Strecke in Kerpen und seine Ziele für den weiteren Saisonverlauf.
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I.R.S.: David, nach den ersten beiden Saisonrennen wirkt es so, als hättest du im Vergleich zu den vergangenen Jahren einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Woran machst du selbst diese Leistungssteigerung fest und was hat sich bei dir als Fahrer verändert?

David Dias: Ich bin in diesem Jahr deutlich mehr Kart gefahren als in den vergangenen Saisons – auch außerhalb der InWiTo. Vor dem Rennen in Werther war ich Ende 2025 schon häufiger dort zum Training, und außerdem konnte ich am Testrennen in Kerpen teilnehmen. Das hat mir auf jeden Fall geholfen, mich als Fahrer weiterzuentwickeln.

I.R.S.: Energyxracing konnte sich in der laufenden Saison bereits im vorderen Mittelfeld etablieren. Wie bewertest du die ersten beiden Rennen persönlich und wo siehst du aktuell die größten Stärken eures Teams?

David Dias: Ich bin mit unserer bisherigen Teamleistung zufrieden. Dass wir uns im Mittelfeld etabliert haben, ist ein guter Schritt. Unsere größte Stärke ist aus meiner Sicht, dass wir noch Verbesserungspotenzial haben. Wir sind noch nicht an unserer maximalen Leistung angekommen und können uns weiter steigern.

I.R.S.: Wie wohl fühlst du dich derzeit bei Energyxracing? Hat sich innerhalb des Teams in dieser Saison etwas verändert, das euch als Mannschaft stärker gemacht hat?

David Dias: Wir haben uns schon immer gut verstanden, daran hat sich nichts geändert. Was sich aber definitiv verbessert hat, ist unsere Kommunikation. Das hilft uns als Team enorm weiter.

I.R.S.: Motorsport ist immer auch Teamarbeit. Wie würdest du die Zusammenarbeit mit deinen Teamkollegen beschreiben und wer hat dich in dieser Saison bislang besonders positiv überrascht?

David Dias: Die Zusammenarbeit ist von gegenseitiger Unterstützung und einem offenen Austausch geprägt. Besonders positiv überrascht haben mich beide Teamkollegen, weil sie offen dafür sind, neue Dinge auszuprobieren. Früher hätten wir manches wahrscheinlich gar nicht erst versucht.

I.R.S.: Die InWiTo Racing Series entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. Was gefällt dir an der Serie aktuell besonders gut und welche Dinge würdest du dir für die Zukunft vielleicht noch anders wünschen?

David Dias: Besonders gut gefällt mir in diesem Jahr der Rennkalender. Mit zwei Strecken, auf denen wir bisher noch keine Rennen gefahren sind, ist für alle etwas Neues dabei. Das macht die Saison aus meiner Sicht noch interessanter. Ansonsten bin ich mit der InWiTo wunschlos glücklich.

I.R.S.: Mit dem Michael Schumacher Kart- und Event-Center in Kerpen hat die Serie 2026 eine neue Strecke im Rennkalender aufgenommen. Wie hat dir das Rennen dort gefallen und welche besonderen Herausforderungen bringt die Strecke aus Fahrersicht mit sich?

David Dias: Das Rennen hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Strecke bietet gute Überholmöglichkeiten und in den Kurven gibt es viel Platz, um Seite an Seite zu fahren. Das sorgt für spannende Rennen. Die größte Herausforderung waren allerdings die unterschiedlichen Karts. Im Qualifying hatte ich leider eines der langsameren Karts erwischt. Das hat man deutlich gespürt – vor allem auf den Geraden war ich klar im Nachteil.

I.R.S.: Wenn du die Möglichkeit hättest, den Rennkalender für 2027 mitzugestalten: Welche Strecke würdest du unbedingt gerne neu in der InWiTo Racing Series sehen und warum gerade diese?

David Dias: Eine neue Strecke habe ich gar nicht unbedingt im Kopf. Mein Wunsch wäre eher, Werther zweimal im Jahr im Rennkalender zu haben.

I.R.S.: Gibt es im aktuellen oder vergangenen Kalender eine Strecke, auf die du persönlich verzichten könntest, weil sie deinem Fahrstil weniger entgegenkommt oder aus anderen Gründen?

David Dias: Definitiv Essen. Die Strecke liegt mir einfach überhaupt nicht. Mehr muss ich dazu eigentlich gar nicht sagen.

I.R.S.: Vor euch liegen mit Emsbüren und Essen noch die letzten beiden Saisonrennen. Mit welchen Erwartungen gehst du in diese entscheidende Phase der Meisterschaft und welche Ziele hast du dir bis zum Saisonende gesetzt?

David Dias: Ich würde mir wünschen, dass wir die Saison am Ende in den Top 10 abschließen können.

I.R.S.: Wenn wir ein Jahr in die Zukunft schauen: Wo siehst du Energyxracing und wo siehst du dich persönlich in der InWiTo Racing Series? Geht der Blick eher Richtung Spitzenplätze und Titelkampf oder stehen andere Entwicklungen im Vordergrund?

David Dias: Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft mit dem gleichen Team an den Start gehen und dabei genauso viel Spaß haben wie zu Beginn – und wie heute noch immer. Das ist für mich das Wichtigste.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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