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InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Angriff auf die Spitze: Timo Düfelsiek und „Die Timos“ starten stark in die InWiTo Racing Series
Mit einem starken ersten Rennen ist das Team *Die Timos* in die neue Saison der InWiTo Racing Series gestartet. Nach rund zweieinhalb Stunden Rennzeit liegt das Team direkt in Schlagdistanz zur Spitze und hat bereits im Auftaktlauf gezeigt, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist.
Im Gespräch blickt Fahrer Timo Düfelsiek auf das erste Rennen zurück, spricht über den Druck im Qualifying, die Teamarbeit mit seinen Teamkollegen und erklärt, warum im Langstrecken-Karting ein fehlerfreies Rennen oft wichtiger ist als pure Geschwindigkeit.

I.R.S.: Timo, die neue Saison der InWiTo Racing Series ist gestartet und Die Timos liegen nach dem ersten Lauf direkt in Schlagdistanz zur Spitze. Wie zufrieden bist du persönlich mit eurem Saisonauftakt?
Timo Düfelsiek: Ich bin sehr zufrieden mit unserer Position. Natürlich denke ich, dass noch etwas mehr möglich gewesen wäre – gerade weil wir in den letzten 15 Minuten noch auf dem dritten Platz lagen. Insgesamt war es für uns aber das erste lange und richtige Rennen in dieser Konstellation, und dafür können wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden sein.
I.R.S.: Im Qualifying lag das Feld extrem eng zusammen und euer Team war mitten im Kampf um die Top-Positionen. Wie schwierig ist es, unter solchen Bedingungen die perfekte Runde zu treffen?
Timo Düfelsiek: Für mich persönlich lief das Qualifying leider nicht optimal – da wäre definitiv noch mehr drin gewesen. Ich habe wahrscheinlich etwas Zeit gebraucht, um mit dem Druck umzugehen. Gerade weil ich mehr Zeit als die anderen Fahrer hatte, um eine schnelle Runde zu setzen, wollte ich natürlich besonders abliefern. Am Ende hat Gabriel mit einer starken Runde noch einmal alles herausgeholt und uns im Feld nach vorne gebracht.
I.R.S.: Die Rennen gehen über rund zweieinhalb Stunden – Strategie, Fahrerwechsel und Konstanz spielen eine große Rolle. Wie organisiert ihr euch innerhalb des Teams?
Timo Düfelsiek: Wir richten unsere Strategie stark nach den individuellen Stärken der Fahrer und der jeweiligen Rennsituation aus. Ein gutes Beispiel ist unser zweiter Stint: Der war deutlich länger als üblich, weil wir ein komplettes Boxenfenster übersprungen haben. Solche Entscheidungen planen wir natürlich vorher gemeinsam und sprechen alle Abläufe im Team genau durch.
I.R.S.: Du fährst zusammen mit Jonathan Hirth und Gabriel Müller im Team Die Timos. Was macht eure Zusammenarbeit besonders?
Timo Düfelsiek: Unser Team zeichnet vor allem Ehrgeiz und Motivation aus. Außerdem funktioniert unsere Kommunikation über den Boxenfunk sehr gut. Wir informieren uns ständig über Abstände, Gegner und Rundenzeiten. Für uns ist wichtig, dass wir das Rennen immer als Team fahren und nicht als Einzelkämpfer. Egal wie die Situation gerade aussieht – wir halten zusammen.
I.R.S.: Im Langstrecken-Karting entscheidet oft die Strategie. Was ist deiner Meinung nach wichtiger: reine Geschwindigkeit oder ein fehlerfreies Rennen?
Timo Düfelsiek: Ein fehlerfreies Rennen ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Eine konstante Pace ist natürlich wichtig, aber sie bringt wenig, wenn man sich durch Fehler oder eine Durchfahrtsstrafe schnell 30 Sekunden Rückstand einhandelt.
I.R.S.: Teams wie Phoenix RT oder JPGDesign3D haben im ersten Rennen starke Leistungen gezeigt. Wen seht ihr aktuell als größte Konkurrenz im Titelkampf?
Timo Düfelsiek: Aktuell sehe ich Team 9, also Phoenix RT, als unseren größten Gegner. Wir hatten im Rennen bereits einige intensive Duelle mit ihnen und sie liegen momentan nur knapp vor uns. Unser Ziel ist es, als neues Team direkt für Bewegung im Feld zu sorgen und zu zeigen, dass wir eine ernsthafte Konkurrenz im Kampf um die Spitze sein können.
I.R.S.: Wenn du auf deine bisherigen Erfahrungen in der InWiTo Racing Series schaust – wo hast du dich als Fahrer am meisten weiterentwickelt?
Timo Düfelsiek: Das erste Rennen war tatsächlich auch mein erstes überhaupt in dieser Serie. Ich stehe also noch ganz am Anfang meiner Entwicklung und freue mich darauf, in den kommenden Rennen weitere Erfahrung zu sammeln.
I.R.S.: Bei engen Zeitabständen und vielen Überrundungen entstehen schnell Stresssituationen. Wie gehst du mit solchen Momenten im Rennen um?
Timo Düfelsiek: Ich versuche immer ruhig zu bleiben und mich nicht zu sehr in die Situation hineinzusteigern. Durch meine Erfahrung im Simracing bin ich Drucksituationen gewohnt und komme damit eigentlich ganz gut klar.
I.R.S.: Nach dem guten Saisonstart: Welche Ziele habt ihr euch als Team für die kommenden Rennen gesetzt?
Timo Düfelsiek: Unser klares Ziel ist der Kampf um den Titel. Mindestens ein Podium sollte auf jeden Fall möglich sein. Auch wenn wir als Fahrer und als Team noch wachsen, werden wir alles geben, um uns im Laufe der Saison weiter nach vorne zu arbeiten.
I.R.S.: Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was motiviert dich immer wieder, in ein Kart zu steigen und Rennen zu fahren?
Timo Düfelsiek: Mein großer Traum ist es, irgendwann einmal in einem echten Rennwagen zu fahren. Deshalb arbeite ich jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln – egal ob im Kartsport oder im Simracing.
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