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InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Christian Immenroth: „Ein Podium wollen wir uns irgendwann nochmal holen“
KTC Speed Racing gehört seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil der InWiTo Racing Series. Wir haben mit Christian Immenroth über den Saisonstart, die Entwicklung des Teams und die Ziele für die Zukunft gesprochen.

„Christian, euer Team KTC Speed Racing ist wieder Teil der InWiTo Racing Series. Wie bewertest du euren bisherigen Saisonstart und die aktuelle Position im Feld?“
Christian Immenroth: Hey, ich freue mich von dir zu hören. Unser Start war recht gut und wir konnten uns im Rennen auch etwas nach vorne arbeiten.
„Du fährst gemeinsam mit Kai Franke und Robin Sieweke. Wie verteilt ihr im Team die Rollen – gibt es klare Spezialisten für Qualifying, Rennstart oder Schlussstint?“
Christian Immenroth: Fest definierte Rollen haben wir eigentlich nicht. Allerdings hat sich Kai langsam als „Mister Hotlap“ herauskristallisiert. Er schafft es oft, in einer Runde das Maximum herauszuholen. Für alles andere sind wir auf einem ähnlichen Niveau unterwegs.
„KTC Speed Racing ist schon seit mehreren Jahren Teil der Serie. Wo siehst du die größte Entwicklung des Teams in den letzten Saisons?“
Christian Immenroth: Wir sind seit 2021 dabei und ich habe bisher jedes Rennen bestritten. Es ist super, Teil der Serie zu sein. Ich denke, wir sind vor allem konstanter geworden und unsere Teamkonstellation funktioniert im Moment sehr gut.
„Die Rennen gehen über rund zweieinhalb Stunden – Strategie, Boxenstopps und Konstanz sind entscheidend. Wie stark plant ihr eure Strategie im Voraus und wie viel passiert spontan im Rennen?“
Christian Immenroth: Wir schauen uns die Stopp-Liste im Vorfeld an und planen grundsätzlich, wie wir vorgehen wollen. Die finale Strategie legen wir aber meist erst kurz vor dem Rennen fest. Wenn ein Kart massiv schlechter ist, entscheiden wir spontan, ob sich ein Wechsel lohnt. Kai ist da immer sehr heiß darauf, das beste Material zu haben.
„In der Liga gibt es viele starke Teams wie Phoenix RT, JPGDesign3D oder Höcker Racing Team. Gegen welche Gegner kämpft ihr aktuell am häufigsten auf der Strecke?“
Christian Immenroth: Zuletzt war Energyxracing sehr stark – mit denen hatten wir bis zum Ende zu kämpfen. Aber auch Porschwe Racing und CFC Racing begegnen wir uns im Rennen immer wieder.
„Was würdest du als deine größte Stärke im Kart beschreiben – Geschwindigkeit über eine Runde, Rennintelligenz oder Konstanz über lange Stints?“
Christian Immenroth: Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich im Zweikampf Gegner gut lesen kann und Fehler gut ausnutze. Gleichzeitig kann ich über einen langen Zeitraum konstante Rundenzeiten fahren.
„Gerade im Mittelfeld der Liga ist der Kampf oft besonders intensiv. Wie gehst du mit engen Zweikämpfen und Überrundungen im Rennen um?“
Christian Immenroth: Überrundungen müssen möglichst ohne großen Zeitverlust passieren – egal, ob man selbst überrundet oder überrundet wird. Beim Überholen muss man schauen, wo man selbst stark ist und wo der Gegner Schwächen hat, und das dann nutzen.
„KTC Speed Racing war in der Vergangenheit schon im oberen Mittelfeld der Meisterschaft. Ist euer Ziel für diese Saison ein Angriff auf die Top-5 oder sogar das Podium?“
Christian Immenroth: Genau da sehen wir uns auch. Wir hatten schon öfter kurz die Hand am Pokal. Die Top 5 werden schwer, aber Platz 5 bis 8 ist definitiv in unserer Reichweite. Vielleicht können wir auch mal weiter vorne die „Großen“ etwas ärgern. Aber so ein Podium wollen wir uns irgendwann nochmal holen.
„Was fasziniert dich nach all den Jahren persönlich am meisten an der Teilnahme an der InWiTo Racing Series?“
Christian Immenroth: Dass man im Rennen mit dem Messer zwischen den Zähnen fährt und danach neben dem gleichen Gegner sitzt und sich gegenseitig für den anderen freuen kann. Die Gemeinschaft ist wirklich super.
„Wenn du in die Zukunft schaust: Wo siehst du KTC Speed Racing in den nächsten Jahren innerhalb der Liga?“
Christian Immenroth: Mindestens da, wo wir jetzt stehen – hoffentlich aber noch besser. In die Top 10 zu fahren war immer unser Ziel, und das konnten wir schon oft erreichen.
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