top of page

KTC Speed Racing: „Wir haben noch eine Rechnung mit Emsbüren offen!“

Christian Immenroth blickt auf eine ereignisreiche Saison 2026 zurück, spricht über knappe Entscheidungen, den Zusammenhalt innerhalb der InWiTo Racing Series und ein Ziel, das ihn und sein Team weiterhin antreibt: endlich den ersten Pokal zu holen.

WhatsApp Image 2026-10-13 at 07.21.49 (27).jpeg

Was einst als Spaß an der Freude begann, hat sich längst zu einem ehrgeizigen Rennprojekt entwickelt. KTC Speed Racing steht für Teamgeist, Konstanz und den festen Willen, sich in einem immer stärker werdenden Starterfeld zu behaupten. Auch nach der Saison 2026 ist die Motivation ungebrochen. Im Gespräch blickt Christian Immenroth auf die vergangenen Rennveranstaltungen zurück, erklärt, was die InWiTo Racing Series für ihn ausmacht, und verrät, warum die Vorfreude auf die kommende Saison bereits groß ist.

​

Vom Spaßprojekt zum ehrgeizigen Rennteam

​

Die Anfänge von KTC Speed Racing waren von der gemeinsamen Freude am Motorsport geprägt. Aus einer lockeren Idee ist inzwischen ein ambitioniertes Projekt geworden, bei dem der sportliche Erfolg zunehmend in den Mittelpunkt rückt. Besonders wichtig ist Christian dabei das Zusammenspiel innerhalb des Teams.

„Ich schätze die Jungs sehr. Kai und Robin sind richtige Teamplayer und wir ergänzen uns super“, erzählt er. Gerade bei Rennen, in denen Konstanz und Ausdauer gefragt sind, sieht Christian eine der großen Stärken seines Teams. Vor allem in langen Stints konnte KTC Speed Racing immer wieder wertvolle Zeit gutmachen und sich dadurch nach vorne arbeiten.

Am großen Ziel hat sich deshalb nichts geändert: „Wir wollen den Pott!“

Dass dieser Traum durchaus realistisch ist, hat das Team bereits gezeigt. Zeitweise war der ersehnte Erfolg zum Greifen nah. Nach notwendigen Veränderungen innerhalb der Mannschaft gelang es KTC Speed Racing, sich schnell wieder zu finden. Insbesondere in der zweiten Saisonhälfte knüpfte das Team an seine vorherigen Leistungen an. Eine Entwicklung, die Christian optimistisch stimmt: Wenn dieser Weg konsequent fortgesetzt wird, ist er mit der Richtung mehr als zufrieden.

​

Eine Saison mit Höhen und Tiefen

​

Die Saison 2026 hatte für KTC Speed Racing einiges zu bieten. Vier Veranstaltungen, unterschiedliche Strecken und wechselnde Herausforderungen verlangten den Teams erneut viel ab. Dabei lief nicht jedes Rennwochenende nach Plan.

Während Kerpen mit einem 14. Platz sportlich eine echte Enttäuschung war, hätte Emsbüren aus Christians Sicht zu einem ganz besonderen Wochenende werden können. „Emsbüren hätte unser Sahne-Stück werden können“, blickt er zurück. Umso größer ist der Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Am Ende stand für KTC Speed Racing ein neunter Platz in der Gesamtwertung zu Buche. Angesichts der wechselhaften Saison ist Christian mit diesem Ergebnis zufrieden. Gleichzeitig weiß das Team, dass noch mehr möglich gewesen wäre.

Dass im Motorsport manchmal nur Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden, wurde auch beim Saisonfinale deutlich. Christian erinnert sich an einen Moment, der den engen Wettbewerb der Serie perfekt widerspiegelt: Das Team kam an die Box, das Kart ging aus und erst nach etwa drei Sekunden konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Drei Sekunden, die am Ende eine komplette Platzierung kosteten.

„Es macht einfach mega Spaß, mit so vielen Teams quasi innerhalb von ein paar Sekunden zu kämpfen“, fasst Christian seine Begeisterung für das hohe sportliche Niveau zusammen.

Die Leistungsdichte ist für ihn dabei keineswegs ein Grund zur Frustration. Im Gegenteil: Gerade diese engen Duelle machen für ihn einen großen Teil des Reizes der InWiTo Racing Series aus.

​

Harte Zweikämpfe, fairer Umgang

​

So intensiv der Wettbewerb auf der Strecke auch sein mag, für Christian gehört zum Rennsport weit mehr als das reine Ergebnis. Der respektvolle Umgang zwischen den Teams ist für ihn ein wesentlicher Bestandteil der Serie.

Auch wenn im Rennen hart gekämpft wird und man gelegentlich an die Grenzen der Sportlichkeit gerät, bleibt danach Raum für Anerkennung und gegenseitigen Respekt. Glückwünsche nach dem Rennen, gemeinsame Gespräche und der Austausch über entscheidende Situationen gehören für Christian ganz selbstverständlich dazu.

„Man freut sich trotzdem für den anderen, aber umgekehrt haben wir diese Erfahrung auch schon gemacht. Es gibt immer wieder Leute, die auf einen zukommen und gratulieren oder mit denen man sich nach dem Rennen austauscht.“

Genau dieses Miteinander macht für ihn den besonderen Charakter der InWiTo Racing Series aus. Der sportliche Ehrgeiz steht im Mittelpunkt, doch die Gemeinschaft im Fahrerlager ist mindestens genauso wichtig. Es geht darum, sich auf der Strecke nichts zu schenken und sich danach trotzdem mit Respekt zu begegnen.

​

Eine Serie, die sich positiv entwickelt hat

​

Auch die Entwicklung der InWiTo Racing Series verfolgt Christian seit seinen ersten Jahren mit großem Interesse. Sein Fazit fällt eindeutig positiv aus. Besonders die Organisation und der Umgang mit den geltenden Regeln haben sich aus seiner Sicht bewährt.

Christian hebt hervor, dass auf organisatorische Schwierigkeiten bei einem Streckenbetreiber im Vorjahr unmittelbar reagiert wurde. Die Veranstaltungen seien inzwischen bestens organisiert, sodass sich die Teams auf das Wesentliche konzentrieren könnten: das Rennen und die eigene Leistung.

Auch die konsequente Durchsetzung der Regeln bewertet er positiv. Schließlich gelten diese für alle Mannschaften gleichermaßen und bilden damit eine wichtige Grundlage für einen fairen Wettbewerb.

Verbesserungspotenzial sieht Christian aktuell nur in einzelnen Punkten. Ein Beispiel ist die Rennunterbrechung in Emsbüren. Für solche Situationen wünscht er sich eine klare, vorab festgelegte Regelung, wie das Feld nach einer Unterbrechung wieder ins Rennen geschickt wird. Aus seiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen, die Teams entsprechend ihrer Reihenfolge – gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Rundenrückstände – wieder hintereinander auf die Strecke zu schicken.

Darüber hinaus ist er mit dem aktuellen Aufbau der Serie sehr zufrieden. Größere Veränderungen hält er derzeit nicht für notwendig. Sollten Teams künftig neue Ideen oder Wünsche einbringen, könnte eine gemeinsame Umfrage helfen, diese aufzugreifen und die Serie im Sinne aller Beteiligten weiterzuentwickeln.

​

Der Blick nach vorne: Die Rechnung mit Emsbüren begleichen

​

Für Christian und KTC Speed Racing steht fest: Auch in der kommenden Saison soll der nächste Schritt gelingen. Der Traum vom ersten Pokal ist weiterhin präsent und vielleicht sogar greifbarer denn je. Die Erfahrungen aus 2026 haben gezeigt, dass das Team über die nötige Leistung verfügt, um vorne mitzufahren. Entscheidend wird sein, alle Faktoren zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen.

„Wir müssen alles zusammenkriegen, und dann glaube ich fest daran, dass wir es schaffen!“

Besonders Emsbüren ist dabei noch nicht abgehakt. Das Rennwochenende, an dem aus Sicht des Teams mehr möglich gewesen wäre, ist Motivation genug, es beim nächsten Mal besser zu machen. Mit viel Vorfreude und klaren Zielen blickt KTC Speed Racing deshalb auf die nächste Saison.

Bei aller sportlichen Ambition hat Christian zum Abschluss noch eine Botschaft, die über die eigenen Ziele hinausgeht: Emotionen gehören zum Motorsport, doch Fairness und Respekt dürfen dabei niemals verloren gehen. Genau diese Haltung lebt die InWiTo Racing Series seiner Meinung nach vor.

Für KTC Speed Racing ist die Richtung damit klar: als Team weiter zusammenwachsen, die eigene Konstanz ausspielen, aus Rückschlägen lernen und bei jeder Veranstaltung die Chance auf den entscheidenden Schritt nach vorne nutzen.

​

Der erste Pokal bleibt das große Ziel. Und eines ist sicher: KTC Speed Racing hat noch eine Rechnung mit Emsbüren offen!

© InWiTo-Racing Series 2009–2026

bottom of page