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Christian Immenroth: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen einen Pokal holen.“

Konstanz, Teamwork und der Blick nach vorne – das zeichnet das KTC Speed Racing Team seit Jahren aus. Nach einem starken Saisonauftakt und einem etwas unglücklicheren Rennen in Kerpen bleibt das Ziel für Christian Immenroth dennoch unverändert. Im Interview spricht der erfahrene InWiTo-Pilot über die gestiegene Leistungsdichte, die besondere Atmosphäre der Serie und den gemeinsamen Traum vom ersten Pokal.

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I.R.S.: Christian, die ersten beiden Saisonrennen der InWiTo Racing Series liegen hinter euch. Wie fällt dein persönliches Fazit zum bisherigen Saisonverlauf aus?

Christian Immenroth: Das erste Rennen war richtig gut für uns. In Kerpen haben wir dann leider wichtige Punkte liegen lassen. Deshalb würde ich unseren Saisonstart insgesamt als „okay“ bezeichnen – mit definitiv noch Luft nach oben.

I.R.S.: Wenn du auf die ersten beiden Rennwochenenden zurückblickst: Welche Momente sind dir besonders positiv in Erinnerung geblieben, und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?

Christian Immenroth: Wir sind in beiden Rennen sehr konstant gefahren und haben unsere Boxenstopps sauber absolviert. Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem noch im Qualifying. Wenn wir dort etwas mehr Pace finden, würde uns das auf jeden Fall weiterhelfen.

I.R.S.: Du gehörst inzwischen zu den erfahrenen Fahrern im Feld. Wie unterscheidet sich die aktuelle Saison aus deiner Sicht von den vergangenen Jahren in der InWiTo Racing Series?

Christian Immenroth: Wahnsinn, das überhaupt zu lesen. Gestern waren wir gefühlt noch die Newcomer und heute bringen wir schon fünf Jahre Erfahrung mit. Die Leistungsdichte ist in den vergangenen Jahren deutlich enger geworden. Ein kleiner Fehler kostet mittlerweile sofort mehrere Positionen. Das macht die Serie aber auch noch spannender und stellt alle Teams vor größere Herausforderungen.

I.R.S.: Wie bewertest du den Rennkalender in dieser Saison? Gibt es Strecken oder Veranstaltungen, auf die du dich besonders gefreut hast oder noch besonders freust?

Christian Immenroth: Ich finde den Rennkalender sehr gelungen und abwechslungsreich. Besonders gespannt bin ich auf Emsbüren. Am meisten freue ich mich aber auf das Rennen in Essen. Die Strecke hat für mich einfach einen richtig guten Flow.

I.R.S.: Die Stimmung im Fahrerlager gilt als einer der großen Pluspunkte der InWiTo Racing Series. Wie nimmst du die Atmosphäre zwischen Fahrern, Teams und Organisatoren in dieser Saison wahr?

Christian Immenroth: Eigentlich genauso wie in den vergangenen Jahren. Auch wenn es auf der Strecke manchmal heiß hergeht, ist das nach dem Rennen meistens schnell wieder vergessen. Man freut sich über die Leistungen der anderen – auch wenn man sich natürlich noch ein bisschen mehr freut, wenn man selbst vor ihnen ins Ziel kommt.

I.R.S.: Mit Kai Franke und Robin Sieweke bildet ihr beim KTC Speed Racing Team ein starkes Fahreraufgebot. Wie erlebst du die Zusammenarbeit innerhalb des Teams, und wie wichtig ist der Austausch untereinander?

Christian Immenroth: Der ständige Austausch ist für uns enorm wichtig. Jeder bringt seine Erfahrungen ein, sodass alle davon profitieren können. Gleichzeitig pushen wir uns gegenseitig ans Limit. Ich bin wirklich froh, die beiden Jungs an meiner Seite zu haben.

I.R.S.: Gab es in den ersten beiden Saisonrennen Erkenntnisse, die euch als Team für die kommenden Veranstaltungen weiterhelfen werden?

Christian Immenroth: Sicherlich haben wir einiges mitgenommen. Trotzdem bereiten wir uns auf jedes Rennen individuell vor und richten den Blick grundsätzlich nach vorne.

I.R.S.: Du bist bereits seit mehreren Jahren Teil der InWiTo Racing Series. Was gefällt dir auch heute noch besonders an der Serie und sorgt dafür, dass du immer wieder gerne an den Start gehst?

Christian Immenroth: Ich mag den Wettbewerb und vor allem den Umgang miteinander. Es herrscht fast immer eine richtig gute Stimmung, sodass man sich jedes Mal aufs Neue auf die Veranstaltungen freut.

I.R.S.: Wenn du einen Wunsch für die Zukunft der InWiTo Racing Series frei hättest: Welche Entwicklung oder Veränderung würdest du dir für die kommenden Jahre wünschen?

Christian Immenroth: Das ist gar nicht so einfach, denn ich finde, die InWiTo ist schon jetzt eine tolle Veranstaltung. Interessant fand ich damals allerdings die Idee einer zweiten Liga, über die vor einigen Jahren gesprochen wurde. Wegen der Corona-Pandemie ließ sich das damals leider nicht umsetzen. Sollte so etwas irgendwann einmal möglich sein, fände ich das spannend – auch wenn mir bewusst ist, wie groß der organisatorische Aufwand wäre. Aber auch ohne diese Idee bin ich mit der Entwicklung der Serie sehr zufrieden.

I.R.S.: Abschließend: Mit welchen Zielen gehst du in die verbleibenden Rennen der Saison, und was möchtest du gemeinsam mit dem KTC Speed Racing Team noch erreichen?

Christian Immenroth: Unser großes Ziel ist seit Jahren dasselbe: Wir wollen einen Pokal holen. Mal sind wir näher dran, mal etwas weiter entfernt – aber genau das treibt uns an. Für diese Saison möchten wir außerdem unsere direkten Konkurrenten hinter uns lassen und das Maximum aus den verbleibenden Rennen herausholen.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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