

InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Kai Marvin Möbius: „Mit uns ist weiterhin zu rechnen.“
Als amtierender Meister gehört Team Effect auch 2026 wieder zum erweiterten Favoritenkreis der InWiTo Racing Series. Nach zwei Saisonrennen steht die Mannschaft auf Rang fünf der Gesamtwertung – eine Ausgangslage, die noch Luft nach oben lässt. Im Interview spricht Kai Marvin Möbius über einen holprigen Saisonstart, die Stärken seines Teams und warum der Titelkampf für Team Effect noch lange nicht beendet ist.
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I.R.S.: Kai, nach den ersten beiden Saisonrennen steht Team Effect aktuell auf einem soliden fünften Platz in der Gesamtwertung. Wie fällt dein persönliches Fazit zur bisherigen Saison aus?
Kai Marvin Möbius: Ich würde sagen, dass die Saison bisher etwas holprig verläuft. Unsere Chancen auf den Titel rücken dadurch leider etwas in die Ferne.
I.R.S.: Die Leistungsdichte in der InWiTo Racing Series scheint in dieser Saison enger denn je zu sein. Wo siehst du aktuell die größten Stärken eures Teams und in welchen Bereichen habt ihr noch Verbesserungspotenzial?
Kai Marvin Möbius: Zuletzt hatten wir leider Probleme in der Kommunikation. Genau dort müssen wir wieder besser werden. Wenn uns das gelingt, können wir unser Potenzial deutlich besser ausschöpfen.
I.R.S.: Mit Kerpen und dem bevorstehenden Rennen in Emsbüren stehen in diesem Jahr gleich mehrere neue Strecken im Rennkalender. Wie gefallen dir diese neuen Herausforderungen und welche Strecke reizt dich persönlich am meisten?
Kai Marvin Möbius: Die neuen Strecken gefallen mir richtig gut. Besonders Kerpen hat mir viel Spaß gemacht, weil die Strecke sehr abwechslungsreich ist. Emsbüren wird vermutlich etwas weniger anspruchsvoll sein, aber ich bin überzeugt, dass auch dort spannende Rennen möglich sind.
I.R.S.: Zwei Rennen liegen noch vor euch. Wie schätzt du eure Chancen für den weiteren Saisonverlauf ein und welches Ziel habt ihr euch als Team für die verbleibenden Veranstaltungen gesetzt?
Kai Marvin Möbius: Wir wollen unsere Leistung in den letzten beiden Rennen auf jeden Fall deutlich steigern und wieder weiter vorne mitmischen.
I.R.S.: Team Effect gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Mannschaften der InWiTo Racing Series und ist amtierender Meister. Spürt ihr dadurch zusätzlichen Druck oder motiviert euch dieser Status eher noch mehr?
Kai Marvin Möbius: Ich würde sagen, dass uns dieser Status grundsätzlich eher motiviert. Natürlich geht man mit hohen Erwartungen in jedes Rennen, und das erzeugt automatisch auch einen gewissen Druck. Insgesamt überwiegt aber ganz klar die Motivation.
I.R.S.: Ihr habt in dieser Saison neue Team-Shirts und weiteres Equipment vom Serienpartner Giavinci erhalten. Wie gefällt dir die neue Ausstattung und welchen Stellenwert hat ein einheitlicher Teamauftritt für euch als Fahrer?
Kai Marvin Möbius: Das war wirklich eine tolle Aktion, über die wir uns sehr gefreut haben. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Ein einheitlicher Teamauftritt macht schon einiges aus und sorgt sicherlich auch für mehr Aufmerksamkeit.
I.R.S.: Wenn du die InWiTo Racing Series mit anderen Kartveranstaltungen vergleichst, worin unterscheidet sie sich deiner Meinung nach am meisten? Was macht die Serie für dich besonders?
Kai Marvin Möbius: Die InWiTo hat durch die regelmäßigen Fahrerwechsel eine ganz besondere Dynamik. Während des gesamten Rennens verändert sich ständig etwas, sodass immer Bewegung im Klassement ist. Genau das macht die Serie für mich so interessant.
I.R.S.: Was gefällt dir persönlich an der InWiTo Racing Series am besten – ist es der sportliche Wettbewerb, die Organisation, das Miteinander im Fahrerlager oder etwas ganz anderes?
Kai Marvin Möbius: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich finde, die InWiTo funktioniert in allen Bereichen richtig gut. Die Veranstaltungen sind hervorragend organisiert, das Rennenfahren macht Spaß und der Umgang miteinander ist auf und neben der Strecke stets fair und respektvoll. Das Beste an der Serie ist für mich eigentlich, dass es kaum etwas Negatives gibt.
I.R.S.: Gibt es in dieser Saison einen Moment oder ein Erlebnis, das dir bisher besonders in Erinnerung geblieben ist – egal ob auf oder neben der Strecke?
Kai Marvin Möbius: Leider ja. Direkt nach dem Qualifying in Kerpen ist mir aufgefallen, dass ich vergessen hatte, mich anschließend wiegen zu lassen. Das war ein wirklich schlechter Moment, der mir vor allem gegenüber meinen Teamkollegen sehr leidgetan hat.
I.R.S.: Zum Abschluss: Welche Botschaft möchtest du euren Fans, den Zuschauern und vielleicht auch euren Konkurrenten für die verbleibenden Saisonrennen mit auf den Weg geben?
Kai Marvin Möbius: Mit uns ist weiterhin zu rechnen.