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„Ein Rookie lernt schnell“

Tim Böckmann startet in dieser Saison als Rookie für *CMT Motorsport* in der InWiTo Racing Series. Im Gespräch mit I.R.S. spricht er über die Motivation, in die Liga einzusteigen, die Unterschiede zu bisherigen Kart-Erfahrungen und die Herausforderungen, sich gegen erfahrene Fahrer zu behaupten.

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Tim, wie kam es dazu, dass du in dieser Liga startest?
Tim Böckmann: Calvin Gerlach, Max Heinemann und ich fahren in unserer Freizeit regelmäßig Kart, hauptsächlich auf der Indoor-Bahn in Dortmund. Über Bekannte von Max haben wir erfahren, dass noch Plätze in einer Freizeit-Kartrennserie frei sind. Da wir Lust auf Wettstreit hatten, haben wir uns für die Teilnahme entschieden.

Du fährst für CMT Motorsport. Was hat dich besonders überzeugt?
Tim Böckmann: Wir kennen uns schon lange und sind kritikfähig gegenüber einander. Außerdem haben wir alle ungefähr dasselbe Skill-Level, was es erlaubt, innerhalb des Teams auch mal auf der Strecke Fehler zu machen, ohne dass es Probleme gibt.

Die InWiTo Racing Series besteht aus langen Teamrennen. Wie unterscheidet sich das von euren bisherigen Kart-Erfahrungen?
Tim Böckmann: Bisher ging es bei uns eher darum, in einer Runde die schnellste Zeit zu fahren. Ich bin oft inkonstant gefahren, um diese eine gute Runde hinzubekommen. Beim ersten Rennen in der InWiTo habe ich gemerkt, dass es sinnvoller ist, eine konstante Linie zu fahren und die Bremspunkte sauber zu setzen.

Wie hast du dein erstes Rennen erlebt?
Tim Böckmann: Es war anfangs etwas verwirrend. Wir haben zum Beispiel den ersten Boxenstopp eines Teamkameraden verpasst, weil die Abläufe noch nicht eingespielt waren. Später lief alles deutlich reibungsloser. Ich habe gelernt, dass man die Regeln und Abläufe unbedingt üben sollte, bevor das Rennen richtig losgeht.

Welche Strecken liegen dir persönlich mehr – technisch oder schnell?
Tim Böckmann: Ehrlich gesagt kann ich das noch nicht sagen. Outdoor-Kartbahn bin ich zuletzt vor acht Jahren gefahren – es wird also spannend.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Team während eines Rennens?
Tim Böckmann: Die Kommunikation läuft nur am Rand der Rennbahn, es gibt keine Funksysteme. Für die Boxenstopps achten wir auf die Anzeige der Rennleitung und bekommen manchmal Handzeichen von den Teammitgliedern am Streckenrand.

Gab es in den ersten Rennen einen Moment, der dir gezeigt hat, wie hoch das Niveau der Liga ist?
Tim Böckmann: Direkt im Qualifying. Ich bin als Erster gefahren, wollte erst alle vorbeilassen, um mich zurechtzufinden. Im Handumdrehen wurde ich überrundet, und die Überholmanöver waren sehr direkt und aggressiv. Überraschend, aber nicht negativ.

Wie gehst du damit um, gegen erfahrene Fahrer anzutreten?
Tim Böckmann: Es ist motivierend, immer jemanden zu haben, gegen den man kämpfen kann. Besonders als Rookie unten in der Tabelle lernt man so schnell und entwickelt Ehrgeiz.

Was sind deine Ziele für die erste Saison?
Tim Böckmann: Unser Teamziel ist, nicht Letzter zu werden. Für mich persönlich geht es vor allem um Rennerfahrung und das Teamgefühl.

Wenn du am Ende der Saison zurückblickst – was wäre für dich eine erfolgreiche erste Saison?
Tim Böckmann: Vorletzter Platz, kein Unfall, ein Rennen unter den Top 10 und über meine Einsatzzeit eine konstante Rennlinie und Zeit zu fahren – das würde ich als erfolgreich ansehen.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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