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InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Gabriel Müller: „Ein Sieg wäre der perfekte Abschluss unserer Debütsaison“
Die Timos bestreiten 2025 ihre erste Saison in der InWiTo Racing Series und haben bereits mehrfach gezeigt, dass sie mit den etablierten Teams mithalten können. Fahrer Gabriel Müller spricht im Interview über die bisherigen Rennen, die Zusammenarbeit im Team, seine persönlichen Saisonhighlights und die Ziele für die verbleibenden Veranstaltungen in Emsbüren und Essen.

„Wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind“
I.R.S.: Gabriel, als einer der Fahrer des Teams „Die Timos“ erlebst du aktuell die erste Saison des Teams in der InWiTo Racing Series. Wie fällt dein persönliches Fazit nach den ersten Rennen aus?
Gabriel Müller: Grundsätzlich finde ich, dass wir uns in unserer ersten Saison gut präsentieren. Im letzten Rennen hat man allerdings gesehen, dass es noch einige Kleinigkeiten gibt, an denen wir arbeiten müssen, um künftig noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Starke Teamchemie als Erfolgsfaktor
I.R.S.: Jede Fahrerpaarung beziehungsweise jedes Fahrertrio entwickelt im Laufe einer Saison eigene Stärken. Wie würdest du die Zusammenarbeit mit Timo Düfelsiek und dem restlichen Team beschreiben?
Gabriel Müller: Ich finde, dass wir uns in allen Bereichen sehr gut ergänzen. Jeder bringt seine eigenen Stärken und Schwächen mit, wodurch wir uns gegenseitig ausgleichen können. Das hilft uns auch dabei, Entscheidungen über die Stint-Einteilung zu treffen. Ich kann mich auf jeden Fall glücklich schätzen, Timo und Johnny als Teamkollegen zu haben.
Heimvorteil in Werther
I.R.S.: Die InWiTo Racing Series bringt Fahrer auf sehr unterschiedliche Strecken. Welche Bahn aus dem bisherigen Saisonverlauf hat dir fahrerisch am meisten gelegen und warum?
Gabriel Müller:* Das war ganz klar die Kartbahn in Werther. Ich bin dort aufgewachsen und kenne die Strecke praktisch in- und auswendig. Das hat mir natürlich geholfen.
Herausforderung Kerpen
I.R.S.: Beim Rennen in Kerpen wart ihr auf einer Strecke unterwegs, die für viele Kartfahrer einen besonderen Stellenwert besitzt. Welche Passagen der Strecke haben dir am meisten Spaß gemacht und wo war es besonders schwierig, konstant schnelle Zeiten zu fahren?
Gabriel Müller: Besonders viel Spaß gemacht haben mir die Haarnadelkurve im Formel-1-Abschnitt sowie die lange Gerade im mittleren Sektor. Generell war es für mich schwierig, konstant schnelle Zeiten zu fahren, da ich die Strecke vorher nicht kannte und dort zum ersten Mal gefahren bin. Deshalb musste ich mich während des Qualifyings und des Rennens möglichst schnell anpassen. Am anspruchsvollsten waren für mich die dritte und vierte Kurve.
Gelassenheit vor dem Start
I.R.S.: Motorsport besteht nicht nur aus Geschwindigkeit, sondern auch aus Konzentration und Fehlervermeidung. Wie bereitest du dich mental auf ein Rennen der InWiTo Racing Series vor?
Gabriel Müller: Ich lasse mich davon mental nicht aus der Ruhe bringen. Grundsätzlich gehe ich sehr entspannt an die Rennen heran und versuche, alles gelassen zu sehen. Ein guter Schlaf hilft dabei natürlich immer.
Ein Rennen bleibt besonders in Erinnerung
I.R.S.: Wenn du auf die bisherigen Saisonrennen zurückblickst: Welcher Moment ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Gabriel Müller: Der positivste Moment war für mich das erste Rennen, in dem wir bis zum Schluss unseren dritten Platz verteidigen konnten. Wenn du mich nach dem Saisonende noch einmal fragst, hoffe ich allerdings, dass ich sagen kann, dass unsere erste Podiumsplatzierung mein besonderer Moment der Saison war.
Blick auf die letzten Saisonrennen
I.R.S.: Mit Emsbüren und dem Saisonfinale in Essen stehen noch zwei interessante Rennwochenenden bevor. Welche Erwartungen hast du an die verbleibenden Veranstaltungen und welche Ziele setzt du dir persönlich?
Gabriel Müller: Niemand kann vorhersagen, was am Ende passieren wird. Ich hoffe aber, dass wir in den letzten beiden Rennen noch einmal alles geben können und am Ende eine Podiumsplatzierung erreichen.
Respekt für starke Konkurrenz
I.R.S.: Als Debütant in der Serie trifft man auf viele erfahrene Fahrer und Teams. Gab es einen Gegner oder ein Team, dessen Leistung dich in dieser Saison besonders beeindruckt hat?
Gabriel Müller: Höcker Racing ist immer für spannende Kämpfe gut. Wenn ich aber eine einzelne Person nennen müsste, dann wäre das Roland. Er beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue mit seinem fahrerischen Können.
Fairness im Fahrerlager
I.R.S.: Die InWiTo Racing Series legt großen Wert auf Fairness und Gemeinschaft neben der Strecke. Wie erlebst du das Fahrerlager und den Umgang der Teams untereinander?
Gabriel Müller: Mir ist bislang nichts Negatives aufgefallen. Deshalb habe ich den Eindruck, dass der Umgang miteinander sehr respektvoll und positiv ist.
Das große Ziel: Der erste Sieg
I.R.S.: Stell dir vor, wir führen dieses Interview noch einmal nach dem Saisonfinale in Essen: Was müsste bis dahin passiert sein, damit du die erste Saison von „Die Timos“ als vollen Erfolg bezeichnen würdest?
Gabriel Müller: Definitiv ein Sieg.
Über Gabriel Müller
Gabriel Müller gehört zum Fahreraufgebot des Teams „Die Timos“, das 2025 seine Debütsaison in der InWiTo Racing Series bestreitet. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Timo Düfelsiek und Jonathan Hirth arbeitet er daran, das Team dauerhaft im Spitzenfeld der Serie zu etablieren. Nach mehreren vielversprechenden Auftritten richtet sich der Blick nun auf die verbleibenden Saisonrennen in Emsbüren und Essen.
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