

InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Vom Rookie zum festen Bestandteil: Flemmings erster Schritt in die InWiTo Racing Series
Neue Serie, neues Team, neue Herausforderungen: Für Flemming begann 2026 ein spannendes Kapitel im Kartsport. Als Rookie in der InWiTo Racing Series sammelt er seine ersten Erfahrungen im Langstreckensport – und hat dabei bereits klare Ziele vor Augen.

Der Einstieg in eine etablierte Rennserie ist für viele Fahrer ein besonderer Moment. Neue Strecken, erfahrene Gegner und ein professionelles Umfeld sorgen dafür, dass jeder Neuling zunächst seinen Platz finden muss. Genau diese Herausforderung hat Flemming in der Saison 2026 angenommen.
Der Kontakt zur InWiTo Racing Series entstand über Andreas Kamyk, der ihm die Serie näherbrachte und ihm einen ersten Einblick in das gab, was ihn erwarten würde.
„Andreas hat mir alles gezeigt und erklärt. Dadurch konnte ich mir schon früh ein Bild davon machen, wie die Serie funktioniert“, erinnert sich Flemming.
Ursprünglich war sogar geplant, mit einem eigenen Team an den Start zu gehen. Doch kurz vor Saisonbeginn platzte das Projekt. Stattdessen ergab sich eine neue Chance: Wild Boys Lünen Racing hatte noch einen freien Platz im Team.
„Für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar“, sagt Flemming. Eine Entscheidung, die sich rückblickend als Glücksfall erwiesen hat.
Lernen von erfahrenen Teamkollegen
Gerade für einen Rookie ist ein funktionierendes Teamumfeld von enormer Bedeutung. Bei Wild Boys Lünen Racing fand Flemming genau das.
Besonders Andreas Kamyk unterstützte ihn bei den ersten Schritten im Langstreckensport und half ihm dabei, die zahlreichen Abläufe rund um ein Rennwochenende besser zu verstehen.
„Im Team bin ich super aufgehoben und froh, dabei zu sein. Vor allem bei den Boxenstopps konnte Andreas mir schon einiges zeigen.“
Denn während die reine Geschwindigkeit auf der Strecke wichtig ist, entscheiden im Langstreckensport oft die kleinen Details über Erfolg oder Misserfolg. Fahrerwechsel, Tankstopps und die Kommunikation innerhalb des Teams gehören zu den Bereichen, in denen Flemming aktuell die größten Entwicklungsschritte machen möchte.
Starke Konkurrenz auf Augenhöhe
Die InWiTo Racing Series gilt seit Jahren als eine der anspruchsvollsten Amateur-Kartserien Deutschlands. Zahlreiche erfahrene Teams kämpfen bei jedem Rennen um Positionen, während die Leistungsdichte im Feld bemerkenswert hoch ist.
Diese Erfahrung machte auch Flemming bereits in seinen ersten Rennen.
„Die Unterschiede zwischen den Teams sind kleiner, als viele denken. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, aber die Abstände sind sehr gering. Schon kleine Fehler können viel kosten.“
Genau das macht die Serie für ihn so reizvoll. Viele Teams besitzen das Potenzial für Spitzenplatzierungen, wenn sie ihre Rennen fehlerfrei und konstant absolvieren.
Outdoor-Racing als besondere Stärke der Serie
Was Flemming an der InWiTo Racing Series besonders schätzt, ist die Streckenauswahl. Während viele Kartserien ihren Schwerpunkt auf Indoor-Anlagen legen, setzt die InWiTo bewusst auf eine ausgewogene Mischung.
„Besonders gut finde ich, dass kein Schwerpunkt auf Indoor-Strecken gelegt wird. Das sorgt für besseres und spannenderes Racing.“
Gerade die Outdoor-Kurse bieten aus seiner Sicht mehr fahrerische Möglichkeiten und eröffnen zusätzliche Chancen für Überholmanöver und strategische Entscheidungen.
Die Herausforderung Langstrecke
Wie jeder Rookie musste auch Flemming feststellen, dass der Langstreckensport weit mehr umfasst als schnelle Rundenzeiten.
Eine der größten Herausforderungen der bisherigen Saison waren für ihn die Boxenstopps und die Organisation während des Rennens. Besonders beim Lauf in Kerpen zeigte sich, wie entscheidend eine funktionierende Kommunikation sein kann.
„Ohne Funk ist es teilweise schwierig, wichtige Informationen rechtzeitig an den Fahrer zu bringen. Gerade bei den Stopps müssen wir uns noch weiter verbessern.“
Diese Erfahrungen betrachtet er jedoch nicht als Rückschläge, sondern als wichtige Lernprozesse auf dem Weg zu einem kompletteren Rennfahrer.
Gemeinsam nach vorne
Trotz eines schwierigen Saisonstarts blickt Wild Boys Lünen Racing optimistisch auf die kommenden Rennen. Die Ziele innerhalb des Teams sind klar definiert.
„Wir wollen in die Top 10.“
Für Flemming geht es dabei nicht nur um persönliche Fortschritte. Er möchte aktiv dazu beitragen, das Team langfristig weiterzuentwickeln und näher an die Spitze heranzuführen.
„Meine Aufgabe ist es, das Team mit nach vorne zu bringen.“
Der Blick in die Zukunft
Wie viele junge Fahrer denkt auch Flemming aktuell noch nicht zu weit voraus. Sein Fokus liegt auf der laufenden Saison und darauf, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln.
Eine langfristige Prognose möchte er deshalb bewusst vermeiden.
„Erstmal möchte ich die erste Saison gut überstehen. Danach schauen wir gemeinsam, wie ich mich künftig am besten für Wild Boys Lünen Racing einsetzen kann.“
Eines steht jedoch bereits fest: Der Rookie hat seine ersten Schritte in der InWiTo Racing Series erfolgreich gemeistert. Mit Lernbereitschaft, Teamgeist und einer klaren Zielsetzung arbeitet Flemming daran, sich in einem der stärksten Fahrerfelder der Serie dauerhaft zu etablieren.
Für Wild Boys Lünen Racing könnte er damit schon bald zu einer wichtigen Stütze auf dem weiteren Weg nach vorne werden.