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„Die Entscheidung fiel schnell“
Mit Flemming hat Wild Boys Lünen Racing in dieser Saison einen neuen Fahrer in der InWiTo Racing Series am Start. Für den Rookie ist es nicht nur der Einstieg in eine etablierte Liga, sondern auch eine neue Erfahrung im Langstrecken-Kartsport. Im Gespräch mit I.R.S. spricht Flemming über seine ersten Eindrücke, die körperlichen Herausforderungen eines 2,5-Stunden-Rennens und seine ambitionierten Pläne im Motorsport.
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Flemming, du bist in dieser Saison als Rookie in der InWiTo Racing Series am Start. Wie kam es zu deinem Einstieg bei Wild Boys Lünen Racing?

Flemming: Ich bin über den Inhaber der Wild Boys zum Team Kaze gekommen. Er hat mich sehr gut über die Serie informiert. Da ich schon seit meiner Kindheit ein Racer bin und eigentlich nur auf die richtige Gelegenheit gewartet habe, fiel die Entscheidung ziemlich schnell.

 

Die InWiTo Racing Series ist bekannt für sehr enge Zeitabstände und intensive Rennen. Wie hast du dein erstes Rennen und das Niveau im Feld erlebt?

Flemming: Vom Tempo her konnte ich mich im hinteren Mittelfeld einordnen. Damit war ich für mein erstes Rennen recht zufrieden – und genau dort sehen sich auch die Wild Boys aktuell.

 

Als neuer Fahrer steht man oft vor einer steilen Lernkurve. In welchen Bereichen möchtest du dich besonders weiterentwickeln?

Flemming: Der Grundspeed ist eigentlich nicht schlecht. Im Qualifying hat mir allerdings noch etwas gefehlt, um direkt schnell zu sein – deshalb war nur Platz 15 möglich. Ich muss lernen, mich schneller auf eine Strecke einzustellen, um früher schnelle Runden fahren zu können. Die Konstanz im Rennen war in Ordnung, aber natürlich gibt es auch dort noch Luft nach oben.

 

Du teilst dir das Cockpit mit Andreas Kamyk und Mike Elies. Wie läuft die Zusammenarbeit im Team?

Flemming: Die Zusammenarbeit läuft bislang reibungslos. Von Andreas Kamyk konnte ich zum Beispiel einiges über die Kampflinie lernen. Ich bin wirklich froh, Teil dieses Teams zu sein.

 

Die Rennen dauern rund zweieinhalb Stunden und verlangen viel Ausdauer. Was war für dich persönlich die größte Umstellung?

Flemming: Definitiv die Ausdauer. Ich bin die beiden längsten Stints gefahren. Nach dem ersten 50-Minuten-Stint habe ich das körperlich schon deutlich gemerkt. Langstreckenrennen unterscheiden sich da deutlich von kurzen Rennen und erfordern viel Konzentration. Für mein erstes Langstreckenrennen denke ich aber, dass ich meine Aufgabe gut gemeistert habe.

 

Gerade bei Überrundungen oder engen Zweikämpfen kann es hektisch werden. Wie gehst du mit solchen Situationen um?

Flemming: Natürlich gibt niemand freiwillig seinen Platz ab. Wenn ich aber merke, dass mich ein Zweikampf zu viel Zeit kostet, lasse ich lieber Platz und konzentriere mich darauf, wieder meinen Rhythmus zu finden. Mit Drucksituationen komme ich eigentlich ganz gut klar und konnte auch einigen Fahrern Paroli bieten.

 

Wild Boys Lünen Racing ist seit vielen Jahren Teil der Serie. Welche Ziele habt ihr euch für diese Saison gesetzt?

Flemming: Ganz klar: die Top 10.

 

Wie würdest du deinen Fahrstil beschreiben?

Flemming: Ich würde sagen, es ist eine gesunde Mischung aus Aggressivität und Konstanz.

 

Die Liga ist sehr ausgeglichen. Welche Teams siehst du aktuell als stärkste Gegner?

Flemming: Dazu kann ich noch nicht viel sagen – dafür ist die Saison noch zu jung.

 

Wenn du ein paar Jahre in die Zukunft schaust: Welche Ziele hast du im Motorsport?

Flemming: In der InWiTo Racing Series möchte ich mit den Wild Boys gerne in Richtung oberes Mittelfeld kommen. Außerdem ist mein Ziel, in diesem Jahr beim 24-Stunden-Rennen in Portugal zu starten, sofern die finanziellen Möglichkeiten da sind. Zusätzlich möchte ich meine Serie-A-Lizenz machen, um im nächsten Jahr parallel im BMW 318ti Cup in Europa zu fahren.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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