

InWiTo-Racing Series
"Die Amateur Freizeit Kartliga"
Überraschend, anstrengend, glücklich: Stefan erlebt seine erste Saison in der InWiTo Racing Series
Vom Gelegenheits-Kartfahrer zum Top-4-Team der Meisterschaft: Für Stefan entwickelt sich die Debütsaison in der InWiTo Racing Series zu einer Erfolgsgeschichte, mit der er selbst nie gerechnet hätte. Gemeinsam mit Skull Racing sorgt der Neuling für Furore – und genießt jede Minute davon.

Als Stefan vor Saisonbeginn in die InWiTo Racing Series einstieg, wusste er nicht genau, was ihn erwarten würde. Heute, wenige Rennen später, blickt er auf eine Erfahrung zurück, die ihn nachhaltig beeindruckt hat.
„Um ehrlich zu sein, bin ich absolut überrascht und begeistert“, erzählt der Skull-Racing-Pilot. Besonders die professionelle Organisation der Serie habe ihn beeindruckt. Für ihn sei es alles andere als selbstverständlich, mit welchem Aufwand und Engagement die Rennen vorbereitet und durchgeführt werden.
Dabei war seine Ausgangslage alles andere als die eines erfahrenen Rennfahrers. Zwar saß Stefan schon immer gerne im Kart, doch regelmäßige Rennerfahrung konnte er vor dem Saisonstart kaum vorweisen. „In den letzten 20 Jahren bin ich vielleicht drei Mal pro Jahr Kart gefahren. Eigentlich war ich weit davon entfernt, mich selbst als Hobbyfahrer zu bezeichnen.“
Erfolgreiches Comeback für Skull Racing
Mit seinem Einstieg wurde Stefan Teil von Skull Racing – einem der traditionsreichsten Teams der Seriengeschichte. Dass das Team auf eine lange Historie zurückblickt, spielte für die neuen Fahrer zunächst allerdings nur eine untergeordnete Rolle.
„Miguel und ich kannten die Geschichte von Skull Racing vorher ehrlich gesagt gar nicht“, lacht Stefan. „Das Team wurde mit uns beiden praktisch neu aufgebaut.“
Mit Teamgründer Rapha stand jedoch ein erfahrener Serienkenner an ihrer Seite, der den Neuzugängen den Einstieg erleichterte. Die Stimmung innerhalb des Teams sei von Beginn an hervorragend gewesen. Der gemeinsame Spaß am Motorsport stand stets im Mittelpunkt, auch wenn auf der Strecke mit großer Leidenschaft um jede Position gekämpft wird.
Kerpen als emotionaler Wendepunkt
Ein besonderes Kapitel seiner bisherigen Saison schrieb Stefan auf der traditionsreichen Michael-Schumacher-Kartbahn in Kerpen.
Noch eine Woche vor dem eigentlichen Rennwochenende hatte er dort ein Vorbereitungsrennen bestritten – mit ernüchterndem Ergebnis. „Ich bin Letzter geworden. Das hat mich als ehrgeizigen Menschen schon beschäftigt.“
Doch beim eigentlichen Meisterschaftslauf folgte die eindrucksvolle Antwort. Stefan fuhr die siebtbeste Qualifying-Zeit für Skull Racing ein, bevor das Team im Rennen sensationell den dritten Platz belegte.
„Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Unser Ziel waren eigentlich die Top 10. Dieses Ergebnis hat uns als Team enorm zusammengeschweißt.“
Willkommen in der Racing-Familie
Der Einstieg in eine Rennserie, in der viele Fahrer bereits seit über zehn Jahren aktiv sind, kann herausfordernd sein. Umso positiver fiel Stefans Fazit aus.
„Alle im Fahrerlager sind extrem offen, herzlich und hilfsbereit. Man kommt sofort ins Gespräch und merkt schnell, dass hier eine besondere Gemeinschaft entstanden ist.“
Genau dieser Zusammenhalt macht für ihn den besonderen Reiz der InWiTo Racing Series aus. Auf der Strecke werde kompromisslos um Positionen gekämpft, doch abseits des Asphalts dominierten Respekt, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung.
„Sobald der Helm abgesetzt wird, fühlt es sich wie eine große Familie an.“
Lernen, wachsen und überraschen
Besonders stolz ist Stefan auf seine eigene Entwicklung. Innerhalb weniger Monate konnte er sich an ein Niveau anpassen, das ihn anfangs selbst überrascht hat.
„Dass ich hier schon so gut mithalten kann, macht mich wirklich stolz.“
Gleichzeitig sieht er weiterhin Verbesserungspotenzial. Vor allem die organisatorischen Abläufe innerhalb des Teams mussten zunächst erlernt werden. Beim Saisonauftakt in Werther kosteten mehrere Strafen wichtige Positionen. Die Erfahrungen daraus haben das Team jedoch schnell wachsen lassen.
„Wir haben gelernt, wie wichtig fehlerfreie Abläufe sind. Gerade in einer so professionellen Serie entscheiden oft Kleinigkeiten.“
Kampf um Platz vier
Mit dem aktuellen vierten Rang in der Gesamtwertung hat Skull Racing die eigenen Erwartungen längst übertroffen. Das ursprüngliche Ziel lautete vor Saisonbeginn lediglich, sich in den Top 10 zu etablieren.
Mittlerweile hat sich die Zielsetzung verändert.
„Wir müssen unser Ziel wohl etwas nach oben korrigieren“, sagt Stefan mit einem Schmunzeln. „Unsere Devise lautet jetzt: Wir spielen auf Halten. Wir wollen Platz vier verteidigen.“
Vor allem auf den verbleibenden Outdoor-Strecken rechnet sich das Team gute Chancen aus, die starke Position bis zum Saisonende zu behaupten.
Drei Worte für eine besondere Saison
Wenn Stefan seine bisherige Saison in nur drei Worten zusammenfassen müsste, wären es:
Überraschend. Anstrengend. Glücklich.
Überraschend, weil ein neu zusammengestelltes Team plötzlich um die Spitzenplätze kämpft. Anstrengend, weil das fahrerische Niveau körperlich und mental alles abverlangt. Und glücklich, weil die Kombination aus Teamgeist, Wettbewerb und Gemeinschaft jede Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis macht.
Für Stefan steht bereits jetzt fest: Die InWiTo Racing Series ist weit mehr als nur ein Hobby. Sie ist eine Leidenschaft geworden.