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Alessandro Da Silva Fernandes im Interview über Teamgeist, Herausforderungen und die Ziele in der InWiTo Racing Series

Die Saison 2026 der InWiTo Racing Series ist bereits in vollem Gange. Nach den ersten beiden Rennwochenenden in Werther und Kerpen befindet sich Energyxracing im Mittelfeld der Gesamtwertung. Im Gespräch mit der I.R.S. zieht Teammitglied Alessandro Da Silva Fernandes eine erste Bilanz, spricht über die Entwicklung des Teams und verrät, welche Ziele sich die Mannschaft für den weiteren Saisonverlauf gesetzt hat.

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Zufrieden mit dem Team – kritisch mit sich selbst

Auf die Frage nach seinem bisherigen Saisonfazit zeigt sich Alessandro grundsätzlich zufrieden:

„Ich bin sehr zufrieden mit unseren Teamleistungen, aber leider nicht ganz mit meinen eigenen.“

 

Trotz eines schwierigen Saisonstarts sieht er die größte Stärke von Energyxracing vor allem im Zusammenhalt und der Einstellung innerhalb des Teams.

„Wir sind zwar kein sehr starkes Team, verlieren aber trotzdem nie den Spaß und die Motivation. Wir arbeiten kontinuierlich an uns.“

 

Verbesserungspotenzial sieht er aktuell weniger in einzelnen Bereichen als vielmehr in den begrenzten Möglichkeiten, zusätzliche Streckenzeit zu sammeln.

 
Schwieriges Wochenende auf der Michael Schumacher Kartbahn

 

Das zweite Saisonrennen führte das Fahrerfeld auf die traditionsreiche Michael Schumacher Kartbahn in Kerpen. Die Strecke selbst stellte für Energyxracing dabei weniger ein Problem dar als die äußeren Umstände.

„Die Strecke war eigentlich leicht zu verstehen. Im Qualifying haben uns allerdings die großen Unterschiede zwischen den Karts sowie unsere fehlende Erfahrung auf der Strecke zurückgeworfen.“

 

Besonders in Erinnerung geblieben ist Alessandro die Leistung seines Teamkollegen David Dias, der mit starken Rundenzeiten und großem Einsatz überzeugte.

„Er ist starke Zeiten gefahren, hat viele Fahrzeiten übernommen und insgesamt eine großartige Leistung gezeigt.“

Verpasste Chancen und wertvolle Erkenntnisse

Rückblickend sieht Alessandro vor allem das Qualifying als entscheidenden Faktor für das Ergebnis in Kerpen.

Neben den unterschiedlichen Kartleistungen erschwerte auch die fehlende Streckenkenntnis einzelner Fahrer die Ausgangslage. Besonders für Teamkollege Kevin Beste war die Eingewöhnung auf der anspruchsvollen Strecke eine zusätzliche Herausforderung.

Auch im Rennen selbst hatte das Team mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Alessandro verlor in seinem letzten Stint mehrere Positionen, da sein Kart auf den Geraden nicht mit der Konkurrenz mithalten konnte.

Vorfreude auf Emsbüren

Während das Saisonfinale in Essen für Alessandro eher zu den weniger beliebten Veranstaltungen zählt, blickt er dem Rennen in Emsbüren mit großer Vorfreude entgegen.

„Die Strecke ist für uns alle neu. Dadurch starten alle mit ähnlichen Voraussetzungen, was für spannende Rennen sorgen kann.“

Vor allem die Möglichkeit, gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln und sich auf unbekanntem Terrain weiterzuentwickeln, reizt das Team.

Vom Freizeitprojekt zum etablierten Team

Die Geschichte von Energyxracing begann vergleichsweise unspektakulär. Gemeinsam mit seinem Cousin und einem Kollegen gründete Alessandro das Team aus der Idee heraus, selbst aktiv an den Rennen teilzunehmen.

Was zunächst als reines Spaßprojekt gedacht war, entwickelte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter.

„Wir haben bereits gezeigt, dass wir auch vorne mitfahren können.“

Als Beispiel nennt Alessandro das Rennen in Hagen, bei dem Energyxracing im Qualifying des InWiTo Cups den dritten Platz belegte.

Besonders wichtig sei dabei der starke Teamgeist geblieben.

„Auch wenn nicht immer alles perfekt läuft, halten wir zusammen und haben gemeinsam Spaß am Motorsport.“

Was die InWiTo Racing Series auszeichnet

Die stetig wachsende InWiTo Racing Series sieht Alessandro vor allem für Amateur- und Freizeitfahrer als attraktives Motorsportangebot.

„Die Teilnehmer müssen nichts mitbringen – außer ihrer Startgebühr und ihrer Freude am Fahren.“

Gleichzeitig betont er, dass trotz des niedrigen Einstiegsaufwands ein hohes fahrerisches Niveau notwendig sei, um regelmäßig um Spitzenpositionen kämpfen zu können.

Wünsche für die Zukunft

Für die zukünftige Entwicklung der Serie hat Alessandro ebenfalls klare Vorstellungen. Besonders Outdoor-Strecken liegen ihm am Herzen.

„Ich würde mir wünschen, dass Werther im Kalender bleibt und es in Zukunft noch mehr Outdoor-Strecken gibt.“

Dem Austragungsort Essen steht er dagegen eher kritisch gegenüber, da die Strecke seiner Meinung nach zu eng ist und nur wenige Überholmöglichkeiten bietet.

Das Ziel: Platz sechs in der Gesamtwertung

Für den weiteren Saisonverlauf hat sich Energyxracing ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Das Team möchte sich in der Gesamtwertung weiter nach vorne arbeiten und am Ende der Saison einen Platz unter den besten sechs Mannschaften erreichen.

„Platz sechs wäre ein Ziel, über das wir uns alle sehr freuen würden. Ich weiß, dass das ein Stück weiter vorne ist, als wir es gewohnt sind. Aber je höher die Ziele, desto mehr wächst man daran.“

Mit viel Motivation, starkem Teamzusammenhalt und der Vorfreude auf die kommenden Rennen blickt Energyxracing optimistisch auf den weiteren Verlauf der InWiTo Racing Series 2026.

© 2014 by InWiTo-Racing-Series

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