top of page

Marc Schmoll: Unsere Stärke: Wir geben nicht auf, oder werfen das Handtuch.

Scuderia NRW Fahrer Marc Schmoll hat die erste Saison als Stammfahrer der InWiTo-Racing Series hinter sich. Im Interview blickte er auf die Saison zurück in dem nicht immer alles gut funktioniert hat.
IMG_0249.JPG

I.R.S.: Hallo Marc schön, dass es mit unserem heutigen Interview klappt. Wie geht es dir nach dieser Saison?

Marc Schmoll: Klar. Die Zeit nehme ich mir gerne. Ja. Erste Saison mit festem Team. Da bin ich schon ganz stolz drauf. Und natürlich freue ich mich schon auf die nächste Saison in der wir in etwas anderer Konstellation versuchen werden wieder anzugreifen.

I.R.S.: Eine Saison die vielversprechend begonnen hat, aber dann ging es irgendwie nie so recht nach vorne. Was hat dem Team in dieser Saison gefehlt?

Marc Schmoll: Uns fehlte einfach etwas die Konstanz. Nach den erste 2 Rennen sah es ganz gut aus. In Essen sind Nele und ich dann ausgefallen und beim letzten Rennen fehlte wieder Nele. Die einzige Konstante, war dieses Jahr André, bei dem ich mich hier einmal für seinen Einsatz bedanken muss. Danke André!

I.R.S.: Was ist das größte Problem? Der Performance-Unterschied oder die Zuverlässigkeit und einige der anderen Probleme, die das Team hatte?

Marc Schmoll: Das ein Rennen nicht gewertet wurde, schlägt sich natürlich im Gesamtergebnis nieder. Der Performance-Unterschied ist natürlich auch ein Problem. Es jetzt immer auf die Karts zu schieben ist eine Sache, das Problem haben aber alle Teams. Der größte, limitierende Faktor ist man leider oft selbst. Aber daran kann man arbeiten.

I.R.S.: Sprechen wir gerade mit einem enttäuschten oder einem auf gewisse Weise erleichterten Marc Schmoll? Enttäuscht, weil die Performance und Zuverlässigkeit nicht so war wie erhofft, aber erleichtert, weil Du gesehen hast, dass es im letzten Rennen mit Kai Hermens wenigstens einen Motivierten Leader geben wird der euch nach vorne Pushen kann...

Marc Schmoll: Enttäuscht bin ich nicht. Wenn ich mir im Gesamtergebnis die Abstände nach vorne oder nach hinten anschaue, muss man sich ob der starken Konkurrenz nicht klein machen. Wir müssen an unserer Konstanz arbeiten, ebenso an der Performance und wenn dann noch jemand mit Erfahrung, eben diese mit dem Team teilt, können wir durchaus optimistisch in die neue Saison blicken.

I.R.S.: Wenn Du die Saison noch einmal beginnen könntest, was würdest Du persönlich anders machen?

Marc Schmoll: Ich würde mich besser drauf vorbereiten. Körperlich, mental, und auch versuchen die Strecken im Vorfeld besser kennen zu lernen, wofür mir leider die Zeit ein wenig fehlte.

I.R.S.: Teamwork ist in der InWiTo-Racing Series alles und weil wir gerade über die Zusammenarbeit im Team sprechen: Wie ist die Zusammenarbeit mit André?

Marc Schmoll: André ist ein super Typ. Auf der Strecke schnell und konstant, neben der Strecke hilfsbereit, sympathisch und auch immer mit einem Tipp zur Stelle. Und dass er beim letzten Rennen dabei war, rechne ich ihm doppelt an.

I.R.S.: Was sind Eure Stärken und Schwächen? Wo könnt ihr Euch gegenseitig helfen und was erhoffst du dir von eurem neuen Teamkollegen Kai Hermens?

Marc Schmoll: Unsere Stärke: Wir geben nicht auf, oder werfen das Handtuch. Aber auch die Leidenschaft zum Kartsport. Ohne geht es nicht. Schwächen: die bereits angesprochenen Performance-Unterschiede, an denen ich persönlich arbeiten muss. Ich hoffe, dass Kai uns mit ein paar Tipps noch weiter pushen kann, sodass wir am Ende der Saison etwas weiter vorne stehen als jetzt.

I.R.S.: Nach der Saison ist vor der Saison. Worauf freust du dich auf die neue Saison am meisten?

Marc Schmoll: Ich freue mich auf die neuen Team Zusammenstellung. Auf neue Herausforderungen. Auf die Atmosphäre neben der Strecke und natürlich auch auf die anderen Teams. Auch wenn man auf der Strecke konkurriert ist es neben der Strecke trotzdem schon fast familiär.

I.R.S.: Wie bist Du zum ersten Mal mit der InWiTo-Racing Series in Kontakt gekommen?

Marc Schmoll: Als Ersatzfahrer bei „Z-Racing“. Ein Bekannter fragte, ob ich dort einspringen kann, und wie hätte ich anders als mit „ja“ Antworten können. So bin ich die ersten Jahre immer wieder mal als Ersatzfahrer bei den unterschiedlichen Teams gelandet, bis es dann 2023 für einen Platz als Stammfahrer gereicht hat.

I.R.S.: Und da sind wir auch schon bei unserer heutigen letzten Frage. Was können die anderen Teams der InWiTo-racing Series von euch in 2024 erwarten?

Marc Schmoll: Das wir wieder da sind um anzugreifen, unser Bestes geben und darum kämpfen Plätze gut zu machen. Denn unsere jetzige Position ist ausbaufähig.

bottom of page